Buchtipp für die Adventszeit

Draußen ist es bitterkalt, die neuen Keksrezepte werden ausprobiert und die Hände am ersten Glühwein gewärmt. Die Adventszeit beginnt und so langsam kommt Weihnachtsstimmung auf – und was ist dann schöner, als die Lektüre stimmungsvoller Geschichten? In »Eulenspiegels fröhlichem Weihnachtsbuch« begegnen uns Geschichten, die uns vielleicht seit der Kindheit begleiten und immer wieder verzaubern, und solche, die aus unserer Zeit und von neuer Art das Weihnachtsfest zu feiern erzählen.

Gewinnspiel

Das neue Jahr steht schon fast vor der Tür. Zeit, sich Gedanken über neue Vorsätze zu machen, die dann nach der Silvesternacht gleich wieder vergessen werden dürfen. Ganz nach dem Motto: Wir brauchen keine neuen Vorsätze, die alten sind ja noch unangetastet.
Und weil mit Humor einfach alles besser geht, sind Eulenspiegels Postkartenkalender 2019 die perfekten Begleiter für das ganze Jahr.


Wir verlosen 5 x 1 Postkartenkalender 2019 nach Wahl, folgende Fragen können Sie hier beantworten.
+++ News +++

Von Sophie-Caroline Kosel (dpa)

Er zählte zu den Großen des DDR-Theaters und stand bis kurz vor seinem Tod auf der Bühne.
Eine West-Berlinerin sah den Schauspieler Eberhard Esche nach dem Mauerfall das erste Mal auf der Bühne - und es entwickelte sich eine Brieffreundschaft.

Sie weiß, wie er aussieht. Wie er spricht, wie er schreit, wie er flüstert. Für ihn ist sie hingegen ein echtes Blind Date. Und doch entsteht zwischen beiden schnell eine enge Bindung. Auf dem Papier. Eine begeisterte Theater-Zuschauerin schrieb dem Schauspieler Eberhard Esche (1933-2006) nach einer Vorstellung im Jahr 2003 einen Brief voll des Lobes.
Der Mime, der einer der Großen des DDR-Theaters war und zu jener Zeit fast 70 Jahre alt, antwortete ihr ausführlich. Ein Briefwechsel entspann sich.

Neuerscheinung

In »Ich aus dem Osten« berichtet Anne Kasprik lebhaft – wie es ihrem Naturell entspricht – über ihr Schauspielerleben und die Liebe zu ihrer Heimat. Selbstbewusst, souverän, bodenständig: Mit diesen Adjektiven lässt sich die Schauspielerin aus Kleinmachnow beschreiben. Und das macht ihre Größe aus. Wo sie auch vor der Kamera steht: Sie ist die Ostdeutsche, die an der Hochschule »Ernst Busch« in Berlin Schauspiel studierte, die unter der Regie ihres Vaters (»Sachsens Glanz und Preußens Gloria«) bekannt wurde und die neben Terence Hill und Bud Spencer in einem Italo-Western eine Hauptrolle spielte und die internationale Bühne eroberte.

Aktuell

Es ist eines der aufregendsten Kapitel der deutschen Geschichte: Im November 1918, nach vier Jahren Krieg, Millionen Toten, Elend und Hunger, hatten die Deutschen genug – sie schafften die Monarchie mit einem Paukenschlag ab. Aber was sollte an deren Stelle treten? Bedächtige Reformer trafen auf zornige Revolutionäre, eine Konfrontation schien unvermeidbar. Während die Sozialdemokraten an einer Koalition mit den alten Eliten feilten, gingen von Kiel bis München Arbeiter und Matrosen auf die Straße, gründeten Arbeiter- und Soldatenräte nach russischem Vorbild. In Berlin wurden zwei Republiken proklamiert: die »demokratische« unter Führung der MSPD und die sozialistische der Spartakisten um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Doch schnell wurden die linken Hoffnungen unter staatlicher Gewalt begraben …