Neuerscheinung

Interessantes Interview auf sputnik news: Um den Linkepolitiker Diether Dehm gibt es zahlreiche Skandale: Er war DDR-Spion, Antisemit, Beihelfer der RAF und sogar ein Mörder - jedoch nur, wenn man bestimmten Medien Glauben schenken mag. Nun hat Dehm ein Buch geschrieben, in dem er nicht einfach die Mythen um seine Person auflistet, sondern provokant Medien und Geheimdienste entlarvt. In dem frisch erschienenen Buch »Meine schönsten Skandale: Von Ruf- und anderen Morden« (Verlag: Das Neue Berlin) nimmt der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm kein Blatt vor den Mund: Schonungslos klärt er auf, wie Geheimdienste und Medien gezielt Verschwörungstheorien und Skandalgeschichten entwickeln.

Im Gespräch

Um den Linkepolitiker Diether Dehm gibt es zahlreiche Skandale: Er war DDR-Spion, Antisemit, Beihelfer der RAF und sogar ein Mörder - jedoch nur, wenn man bestimmten Medien Glauben schenken mag. Nun hat Dehm ein Buch geschrieben, in dem er nicht einfach die Mythen um seine Person auflistet, sondern provokant Medien und Geheimdienste entlarvt. In dem Buch »Meine schönsten Skandale: Von Ruf- und anderen Morden« (Verlag: Das Neue Berlin) nimmt der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm kein Blatt vor den Mund: Schonungslos klärt er auf, wie Geheimdienste und Medien gezielt Verschwörungstheorien und Skandalgeschichten entwickeln.

Lesungen

Zu seinem Handwerk gehört die Provokation.
In seinem Buch »In der DDR war ich glücklich. Trotzdem kämpfe ich für die Einheit« schildert Diestel seine Begegnungen mit den letzten Polit-Akteuren der DDR und spricht über die spannenden Tage im Jahr 1990, in denen er Innenminister der ersten frei gewählten DDR-Regierung war. Kritisch beschreibt er, warum die deutsche Einheit auch drei Jahrzehnte später immer noch nicht erreicht ist. Und er berichtet über seine Zeit als Präsident von Hansa Rostock und seine Tätigkeit als streitbarer Promi-Anwalt, der er bis heute ist.

12. November, 20:00 Uhr
Thalia Schwerin
Marienpl. 5-6
19053 Schwerin

Buchtipp

Erledigt hatte es sich mit dem »Da sind wir aber immer noch«, als die DDR vor dreißig Jahren von der Landkarte verschwand. Nun hieß es »vergangen, vergessen, vorüber« … Moment mal, da steht doch noch so einiges rum? Da gibt es noch was zu sehen, zu hören, zu schmecken, zu besichtigen und sogar zu benutzen. Dass da weit mehr zu entdecken ist als Sandmännchen, grüner Pfeil und Club-Cola, zeigt dieses Buch. Es sichtet und sammelt erstaunliche Fakten über Denkmäler, Bauwerke, Kunst, Produkte; über seinerzeit gestiftete Preise, die noch immer verliehen werden, seinerzeit gegründete Museen, die ihre Pforten bis heute öffnen, seinerzeit ins Leben gerufene Festivals, die sich immer noch regen Zuspruchs erfreuen.

Veranstaltung

Der zweitälteste Kabarettpreis der Bundesrepublik DER EDDI (begründet 1981 durch Edgar Külow) wird in diesem Jahr an das Ensemble DISTEL in Berlin verliehen. Damit folgte eine Jury des gleichnamigen Vereins dem Vorschlag, zur Wiederkehr des 30. Jahrestages von friedlichen Protesten in der DDR und dem Beginn einer politischen Wende im Herbst 1989 ein Ensemble mit Ost-Wurzeln für eine wettbewerbsfähige künstlerische und personelle Neuausrichtung auf einem nicht immer automatisch subventionierten Kulturmarkt erfolgreich aufzustellen.