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NEUERSCHEINUNG

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»Meine unordentlichen Erinnerungen«

Am 29. Oktober erscheinen die Erinnerungen der Schauspielerin Uta Schorn, die schon auf den Brettern, die die Welt bedeuten, ­war bevor sie geboren wurde – und wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte sie ebendort auch das Licht der Welt erblickt. Für das Kind eines Schauspielerpaares aber war klar: Die hohe Kunst des Spiels basiert nicht auf Talent allein. Dass sie davon reichlich besitzt, bewies sie im Laufe ihrer ­Karriere in Theater, Film und Fernsehen. Als Chefsekretärin der ­Sachsenklinik und Mitglied der Patchworkfamilie des »Dr. Kleist« wurde sie zum Publikumsliebling und Inbegriff einer selbstbewussten wie sensiblen Frau. Uta Schorn hat ein zutiefst ehrliches, berührendes und mitreißendes Buch geschrieben: »Und wenn ich nüscht kann, bellen kann ich«.

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Neuerscheinung

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»Durch Kelm erlangte das DDR-Design Weltgeltung«

schreibt die SUPERillu. In der DDR war Produktdesign Staatsaufgabe. Martin Kelm, 90, prägte es wie kein Zweiter. Bis 1990 war er Leiter des Amtes für industrielle Formgestaltung. Nun gibt es das Buch von Günter Höhne »Design Made in GDR – Der Formgestalter Martin Kelm im Gespräch«. In einem von Martin Kelm autorisierten Gespräch mit Günter Höhne, dem international bekannten Design-Experten und -Sammler, erfährt man die weitgehend unbekannte Biografie Kelms und die Umstände, unter denen er sich zum »Chefdesigner der DDR« entwickelte. Er entwarf Hafenkräne und unkaputtbares Plaste-Geschirr und sorgte dafür, dass das Bauhaus wiederentdeckt und Design in der DDR zum wichtigen Wirtschafts- und Kulturfaktor wurde.

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