Der ewige Westen
Jürgen Große

Der ewige Westen

Wie ein Land nach sich selbst suchte und die alte Bundesrepublik fand

256 Seiten, 12,5 x 21 cm, Klappenbroschur
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Buch 20,– €

ISBN 978-3-360-02760-3

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Die scheinbar unversöhnlichen Interpretationen des Ost-West-Verhältnisses sind allgegenwärtig. Entgegen der üblichen Herangehensweise, den Osten stets als zu analysierendes Objekt zu betrachten, richtet der Historiker und Philosoph Jürgen Große den Blick nun auf den Betrachter selbst, und fragt:
»Was ist das für ein Gebilde, das sein Selbstverständnis aus einem imaginären Deutschland der anderen bezieht?« Nach 33 Jahren Einheit lädt dieses Werk zur Selbstreflexion im Westen ein, indem es dessen Abgrenzungsbedürfnis vom Osten als eine fragwürdige Notwendigkeit problematisiert. Eine intellektuelle Reise, die Geschichte und Gegenwart neu verknüpft und eine neue Perspektive auf eine deutsch-deutsche Identität anbietet.

Jürgen Große

Jürgen Große, geboren 1963 in Berlin, studierte Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Freien Universität Berlin. 2005 Habilitation, Lehraufträge für Philosophie- und Geistesgeschichte. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, u.a.: Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste, Preis der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Günter-Bruno-Fuchs-Preis.

Essayistische Publikationen in der NZZ, F. A. Z., der Freitag, Berliner Zeitung, Lettre International, Sinn und Form, Merkur. Zuletzt publizierte Bücher: »Der Glaube der anderen. Ein Weltbilderbuch« (2021) und »Die kreative Klasse. Nachrichten aus Winkel, Szene und Betrieb« (2022).


»Der ewige Westen. Wie ein Land nach sich selbst suchte und die alte Bundesrepublik fand« erscheint im Verlag Das Neue Berlin, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.
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