ZETKIN to go
Lou Zucker (Hrsg.), Clara Zetkin

ZETKIN to go

Starke Worte für die Rechte der Frauen

96 Seiten, 10,5 x 15,5 cm, brosch.
erscheint 17. September 2019
Buch 7,– €

ISBN 978-3-355-01887-6

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Radikal und mutig – Clara Zetkin im Zitat

Klug, mutig, unbestechlich. Als die Frauenbewegung noch in den Kinderschuhen steckte, meldete sich mit Clara Zetkin eine radikale Stimme. Sie wusste sich mit ihren kommunistischen Genossen einig darin, dass nur im Kampf für die Menschheitsemanzipation auch die Frauenemanzipation erfochten werden kann, doch weder trübte das ihren Blick auf die Tatsachen (»In der Theorie sind die Genossinnen schon gleichberechtigt, in der Praxis aber hängt der Philisterzopf den männlichen Genossen noch ebenso im Nacken wie dem ersten besten Spießbürger.«), noch sah sie die Frauenfrage als erledigt an, wenn die soziale und politische Gleichstellung erst einmal erreicht wäre. Dann nämlich würden sich die Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht verringern, sondern erst entfalten. Bis heute gilt Zetkin als eine der bedeutendsten Frauenrechtlerinnen und Friedensaktivistinnen, auf deren Initiative auch der Internationale Frauentag zurückgeht. Erstmals im Pocketformat erscheint mit »Zetkin to go« eine Sammlung prägnanter Sprüche der proletarischen Frauenrechtlerin, eine Zitatensammlung aus Reden und Schriften, die nicht nur historische Positionierungen nachzeichnet, sondern zeigt, wie alte Fragen sich heute neu stellen.

Lou Zucker

Lou Zucker studierte Sozialwissenschaften in Berlin, Istanbul, Toronto und Bologna; als Journalistin befasst mit sozialen Ungleichheiten, Machtstrukturen und dem Widerstand dagegen – vor allem, wenn es um Gender und Feminismus geht. Sie hat die queerfeministische Aktionsgruppe she*claim und das Journalismus-Kollektiv collectext mitgegründet, ist im Frauenstreik-Bündnis aktiv und hat zum 8. März 2018 gemeinsam mit anderen Kolleginnen einen Journalistinnen-Streik organisiert.

Clara Zetkin

Clara Zetkin (1857–1933), Friedensaktivistin, Frauenrechtlerin, Reichstagsabgeordnete und Alterspräsidentin des Parlaments. Die Volksschullehrerin ging infolge der Sozialistengesetze nach Paris ins Exil, gab dann in Deutschland eine Frauenzeitschrift heraus, leitete das Frauensekretariat der SPD, trat der KPD bei und emigrierte 1933 in die Sowjetunion, wo sie bald darauf, 76-jährig, verstarb.
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