Geschichte im Brennpunkt - Der Fall Liebknecht/Luxemburg
Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Frank Schumann (Redaktion)

Geschichte im Brennpunkt - Der Fall Liebknecht/Luxemburg

176 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.
mit zahlr. Abb., zweifarbig
sofort lieferbar
Buch 12,99 €

ISBN 978-3-360-01340-8

in den Warenkorb
Das muss man wissen: Wofür starben Liebknecht und Luxemburg?
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sind bis heute Ikonen der linken Bewegung. Wie ist es dazu gekommen? Was ist Fakt, was Mythos? Und was kann man heute noch von den beiden Revolutionsführern lernen – aus ihren Ideen und Schriften, aber auch aus den Ereignissen der Novemberrevolution und aus deren Scheitern?
Vor 100 Jahren brach die Novemberrevolution aus. Nachdem die SPD schon 1914 ihren Burgfrieden mit dem imperialistischen Kaiserreich geschlossen hatte, spaltete sich nun die Partei, die Sozialisten gingen eigene Wege. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie rief der Reichstagsabgeordnete Karl Liebknecht vom Spartakusbund die Sozialistische Republik aus und gründete mit Rosa Luxemburg und anderen ehemaligen Sozialdemokraten die KPD. Daraufhin wurden sie Freiwild, offen wurde gegen die linken Revolutionäre plakatiert: 'Schlagt ihre Führer tot! TÖTET LIEBKNECHT!' Am 15. Januar 1919 wurden Liebknecht und Luxemburg für ihre Überzeugungen von Terroristen ermordet.
Der Übergang vom Kaiserreich zur bürgerlich-demokratischen Republik von Weimar war blutig. Aber musste die Novemberrevolution so verlaufen und so enden? Warum schlug man die linken Führer tot? Gab es friedliche Alternativen für den gesellschaftlichen Wandel in Deutschland? Die kompakte 'Geschichte im Brennpunkt' zeichnet die Ereignisse vor 100 Jahren detailliert nach, fragt nach Motiven, Hintergründen und Zusammenhängen. Und macht Bezüge zur Gegenwart sichtbar.

Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg (1871-1919) wirkte in der Sozialdemokratie als Theoretikerin und engagierte Antimilitaristin und war Mitbegründerin der KPD.


Karl Liebknecht

Karl Liebknecht (1871-1919), Sohn von Wilhelm Liebknecht; Rechtsanwalt; ab 1900 Mitglied der SPD; Reichstagsabgeordneter 1912-1917, lehnte 1914 dort die Kriegskredite ab; 1916 wegen seiner Opposition gegen den Burgfrieden mit den bürgerlichen Parteien aus der Fraktion ausgeschlossen; wegen Hochverrats zu Zuchthaus verurteilt, später begnadigt; einer der Gründer und Führer des Spartakusbundes; proklamierte am 9.11.1918 in Berlin die »Freie Sozialistische Republik«; Mitbegründer der KPD; wie Rosa Luxemburg nach Teilnahme am Januaraufstand am 15. Januar 1919 von Freikorpsoffizieren ermordet.

Frank Schumann

Frank Schumann, 1951 in Torgau an der Elbe geboren, arbeitet als Publizist und Verleger in Berlin.

Fritz Schumann, geboren 1987 in Berlin, Fotojournalist, 2014 mit dem Nachwuchspreis der Nachrichtenagentur dpa ausgezeichnet.

* Alle Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten

Weitere Empfehlungen für Sie