FONTANE to go
Till Reichardt (Hrsg.), Theodor Fontane

FONTANE to go

Heitere Worte von Theodor Fontane

96 Seiten, 10,5 x 15,5 cm, brosch.
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ISBN 978-3-355-01878-4

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ISBN 978-3-355-50057-9

Theodor Fontane – Zitate aus Briefen und Werk
Die Ansichten und Einsichten der Romanfiguren des großen Erzählers Theodor Fontane allein schon sind eine aphoristische Fundgrube, voll von klugen Sentenzen zum Auf und Ab des Lebens. Auch so mancher Vers aus Fontanes Balladen und den Gelegenheitsgedichten wurde sprichwörtlich. Und dann gibt es in dieser Zitatensammlung im praktischen Handtaschenformat auch noch Fontane »pur«: Als einer der fleißigsten Briefeschreiber der Literaturgeschichte hat er nicht nur Zeitläufte und Schaffensfragen reflektiert, sondern seine Feder gespitzt, wenn es um Alltag, Familie, Dichterkollegen und andere Zeitgenossen ging: gewappnet mit heiterer Ironie, liebenswürdig noch im Spott und großherzig im Menschlich-Allzumenschlichen. Die gesammelten Zitate in »Fontane to go« geben Einblick in das Leben des Schriftstellers und zeigen: Theodor Fontane ist ganz und gar nicht old school!

Till Reichardt

Herausgeber Till Reichardt ist Germanist und arbeitet im Marketing eines IT-Unternehmens.

Theodor Fontane

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 als Sohn des Apothekers Louis Henri Fontane und seiner Frau Emilie, geb. Labry in Neuruppin geboren. Beide Eltern waren hugenottischer Herkunft. Sein Großvater königlicher Zeichenlehrer, später Kabinettssekretär von Königin Luise und Kastellan von Schloss Schönhausen. Bis zum siebten Lebensjahr wuchs Fontane in Neuruppin auf. Als sein Vater wegen seiner Spielschulden die Apotheke verkaufte und in Swinemünde eine kleinere erwarb, siedelte die Familie dahin über. Von 1832 bis 1833 besuchte Fontane das Gymnasium in Neuruppin, anschließend trat er in eine Gewerbeschule in Berlin ein und zog zum Halbbruder seines Vaters in die Große Hamburger Straße, wo er 1835 erstmals das ”wilde Kind“, seine zukünftige Frau Emilie Rouanet-Kummer traf. 1836 brach er die Ausbildung an der Gewerbeschule ab und begann eine Ausbildung zum Apotheker. Nach Abschluss der Lehre war er in Burg (bei Magdeburg), Leipzig und Dresden als Apothekergehilfe tätig. 1844/45 leistete er seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger. In dieser Zeit unternahm er auf Einladung eines Schulfreundes seine erste, auf 14 Tage angelegte Englandreise. Erneut arbeitete er als Apotheker in Berlin, legte 1847 das Staatsexamen ab und erhielt seine Approbation als „Apotheker erster Klasse“. Für ein Jahr arbeitete er im Krankenhaus Bethanien und bildete dort Diakonissinnen aus. Ohne Aussicht, je eine eigene Apotheke erwerben zu können, verabschiedete er 1849 den Gedanken an die Apothekerlaufbahn und versuchte, als freier Schriftsteller zu leben. Ein Jahr später wurde er von der »Centralstelle für Preßangelegenheiten« angestellt. Im Auftrag der Behörde reist er 1852 nach London, von 1855 bis 1859 lebte er als Korrespondent in London mit der Aufgabe, Presseberichte zugunsten der preußischen Außenpolitik in englische und deutsche Zeitungen zu lancieren. Nach Berlin zurückgekehrt und zunächst wieder stellungslos, arbeitete er von 1860 bis 1870 für die konservative "Kreuz-Zeitung". 1870 reiste er im Verlagsauftrag nach Frankreich, um vom Deutsch-Französischen Krieg zu berichten und wurde unter falschem Verdacht als preußischer Spion inhaftiert, jedoch nach Intervention Bismarcks wieder freigelassen. Von 1870 bis 1889 war Fontane Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". Nach Reiseberichten, seinen Büchern über die preußischen Kriege, den in Einzelausgaben erschienenen »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« und seinen Gedichten entstand sein großes Romanwerk weitgehend in seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten, aus denen auch die autobiografischen Schriften ”Meine Kinderjahre« und »Zwischen Zwanzig und Dreißig« stammen. Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin. Als Mitglied der Französisch-Reformierten Gemeinde wurde er auf deren Friedhof in der Liesenstraße in Berlin-Mitte beerdigt.
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