HUMBOLDT to go
Beate Hellbach (Hrsg.), Alexander von Humboldt

HUMBOLDT to go

Geniale Worte von Alexander von Humboldt

96 Seiten, 10,5 x 15,5 cm, brosch.
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ISBN 978-3-355-01876-0

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ISBN 978-3-355-50049-4

Die ganze Welt im Zitat – Best of Alexander von Humboldt

»Man könnte in 8 Tagen nicht aus Büchern herauslesen, was er einem in einer Stunde vorträgt«, sagte Goethe über Alexander von Humboldt. Frei nach Goethe: Was in einer Zitatenlese aus Humboldts Briefen und Werken Platz findet, bietet reichsten Stoff und lebhafte Anregung, sei es zu Ansichten von Natur und Kosmos, zu Fragen von Wissenschaft und den Wegen der menschlichen Erkenntnis und zu Problemstellungen in vielen Disziplinen wie Geographie, Vulkanologie, Klimatologie und Botanik. »Mit dem Wissen kommt das Denken« war Humboldts Überzeugung – mit den hier dargebotenen Zitaten zu beginnen, ist ein allemal lohnendes Unterfangen, um den Spuren des Naturforschers und Entdeckungsreisenden zu folgen.

 

 

»HUMBOLDT to go« ist erschienen im Verlag neues leben, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

Beate Hellbach

Beate Hellbach war nach ihrem Germanistikstudium an der Karl-Marx-Universität als Verlagsmitarbeiterin tätig und arbeitet heute als Herausgeberin und Autorin.


Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt, am 14. September 1769 in Berlin in wohlhabender Familie als Sohn eines preußischen Offiziers und einer  hugenottischen Mutter geboren, ist der jüngere Bruder Wilhelm von Humboldts. Die Brüder wurden von Hauslehrern unterrichtet, Alexander studierte dann in Frankfurt (Oder) und Göttingen unter anderem Altertumswissenschaften, Medizin, Physik, Mathematik, Physik und Chemie. Mit dem Ziel, Forschungsreisender zu werden, widmete er sich in Hamburg dem Studium der Wirtschaft und Fremdsprachen, in Freiberg der Geologie und in Jena der Anatomie und Astronomie. 1792 wurde er Bergassessor der preußischen Bergwerks- und Hüttengesellschaft. Das Erbe seiner 1796 verstorbenen Mutter erlaubte es ihm, seine Reisepläne in Angriff zu nehmen. Gemeinsam mit dem französischen Arzt und Botaniker Aimé Bonpland trat er 1799 eine Amerikareise an, auf der sie unter anderem den Orinoco erkundeten und als erste Europäer die Gipfel des Pichincha und Chimborazo bestiegen. Auf der Südamerika-Expedition sammelte er eine Fülle geografischer, geologischer und botanischer Fakten, bestimmte 60 000 Pflanzen und entdeckte 6300 bis dahin noch unbekannte Pflanzen. 1804 kehrte er nach Europa zurück und lebte zwanzig Jahre in Paris, wo er nahezu sein gesamtes Vermögen darauf verwendete, die Ergebnisse der Expedition auszuwerten und in vierunddreißig französischsprachigen Bänden zu veröffentlichen. 1805 promovierte Alexander von Humboldt in Frankfurt an der Oder, wurde zum königlich-preußischen Kammerherrn ernannt und in die Akademie der Wissenschaften aufgenommen. 1827 kehrte er endgültig nach Berlin zurück und hielt dort seine berühmten »Kosmos«-Vorlesungen. 1829 folgte er einer Einladung des russischen Zaren und bereiste Gebiete östlich des Urals bis zur chinesischen Grenze. Zurück in Berlin, arbeitete Humboldt an den fünf Bänden seines wissenschaftlichen Hauptwerks: »Kosmos. Entwurf einer physikalischen Weltbeschreibung«. In Deutschland erlangte er vor allem mit den »Ansichten der Natur« und dem »Kosmos« außerordentliche Popularität. Er wurde in zahlreiche in- und ausländische Akademien aufgenommen. Im Alter von fast neunzig Jahren starb Alexander von Humboldt am 6. Mai 1859 in Berlin.
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