Habe die Ehre ... Zille
Walter Plathe, Heinrich Zille (Künstler)

Habe die Ehre ... Zille

128 Seiten, 12 x 19 cm, mit Abb.. geb.
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Buch 10,– €

ISBN 978-3-359-01176-7

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Walter Plathe hat den »Pinselheinrich« auf der Bühne gespielt und mit Soloprogrammen über Zille das Publikum begeistert, er ist Mitbegründer des Zille-Museums und in der Zille-Gesellschaft tätig. Kurz: Zille liegt ihm an Herzen. Mit diesem Buch begibt sich der Urberliner Plathe auf die Spur des Mannes, der – nach Tucholsky – »die reinste Inkarnation Berlins verkörpert«. Plathe lässt den Meister selbst zu Wort kommen. In den Anekdoten und Geschichten lebt der unverwüstliche, oft bittere, stets aber menschenfreundliche Witz Zilles auf. Mit Worten und markanten Zille-Bildern führt Plathe uns ins »Milieu«: auf Berliner Hinterhöfe, in Mietskasernen, zum Schwof in Kaschemmen und zum Tingeltangel, zu Luden, Huren, sozial Entwurzelten - und zu Berliner Gören mit blassen Gesichtern und großer Klappe, deren Darstellung in seinem Buch »Kinder der Straße« Zille erste Popularität brachte. Plathe folgt den biografischen Spuren Heinrich Zilles und zeichnet nach, wie aus dem »kleenen Sachsen« aus Radeburg der einzigartige Maler und Chronist des Berliner Volkslebens wurde.

Walter Plathe

Walter Plathe, geboren 1950 in Berlin und im Ackerstraßenviertel aufgewachsen, begann seine Laufbahn an der »Distel«. Nach der Schauspielschule ging er ans Schweriner Theater und spielte in zahlreichen DEFA- und TV-Filmen mit. Als ZDF-»Landarzt« erlangte er große Popularität, hatte Theaterengagements u.a. in Köln, Hamburg, Berlin und trat mit Solo-Programmen auf. 2017 erschien seine Autobiografie »Ich habe nichts ausgelassen«.

Heinrich Zille

Heinrich Zille, geboren 1858 in Radeburg, kam als Neunjähriger nach Berlin, lernte Lithograf und arbeitete dreißig Jahre lang in einer grafischen Werkstatt. Er veröffentlichte Zeichnungen u.a. im »Simplicissimus«. Die Bildbände »Kinder der Straße» und »Mein Milljöh« machten ihn berühmt. Gefördert von Liebermann und Kollwitz wurde er Mitglied der Berliner Secession und 1924 in die Akademie der Künste aufgenommen. Zille starb 1929 in Berlin.

»Habe die Ehre ... Zille« ist erschienent im Eulenspiegel Verlag, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.
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