In der Kreide
Günter Höhne

In der Kreide

Alte Geschichten aus dem Osten

244 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.
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Buch 18,– €

ISBN 978-3-947094-80-6

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Fünfzehn Geschichten, die es ohne den 1990 untergangenen Staat so nicht geben würde. Heitere und ernste Begebenheiten, Tragisches und Tragikomi­sches, Ausgedachtes und Authentisches: Höhne erzählt, was ihm vielleicht widerfuhr oder zugetragen wurde. Da ist das Kind, das eine Flaschenpost in die Elster wirft. Nach Jahren findet sie jemand an der Nordseeküste und antwortet. Der Brief erreicht die Empfängerin nicht, er wird von einer Dienststelle des MfS einbehalten. Oder da trampelt ein Pärchen aus Westberlin unwissentlich im Harz über die Staatsgrenze, die dort eine Lücke hat. Um Ungemach im Dienstapparat zu vermeiden, schickt man sie zurück. Und da ist der sowjetische Offizier, der sich in eine FDJlerin verliebt … Kleine Episoden, die lange Schatten werfen.

Günter Höhne

Günter Höhne, Jahrgang 1943, geboren und aufgewachsen in Zwickau und Großenhain, war Lehrer  und ging 1968 nach Berlin zu Radio DDR, absolvierte ein Fern­studium als Diplomjournalist und wurde 1979 Literatur­redakteur bei der kulturpolitischen Wochen­zeitung Sonntag. Von 1984 bis 1989 arbeitete Höhne als Chefredakteur der Fachzeitschrift für industrielle Form­gestaltung form+zweck. Von 1992 bis 1994 Redakteur und Ressortleiter bei der Tageszeitung Neue Zeit. Nach deren Einstellung freiberuflich für Printmedien, Rundfunk und Fernsehen sowie als Sachbuchautor tätig. Der in diesem Band enthaltene Text »Antifa­suppe« wurde 2019 mit dem Kammweg-Literaturförderpreis ausgezeichnet. 

 

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