Ost Places
Andreas Metz

Ost Places

Vom Verschwinden und Wiederfinden der DDR

208 Seiten, 21 x 28 cm, brosch.
mit rd. 500 farbigen Abb.
Ausgabe mit deutschen und englischen Texten

sofort lieferbar
Buch 19,99 €

ISBN 978-3-355-01888-3

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Was vom Osten übrig blieb: Ein Bildband über das Verschwinden und Wiederfinden der DDR

Dreißig Jahre nach der Wende ist Andreas Metz im Osten Deutschlands auf Motivsuche gegangen: Was ist noch zu finden aus den vierzig Jahren Lebens- und Alltagskultur der untergegangenen DDR? Was an DDR-Architektur wurde erhalten, was stillschweigend oder absichtsvoll dem endgültigen Verfall preisgegeben? Wo gab es Denkmalstürmerei, wo gibt es Denkmalpflege? Was fand selbstverständlichen Eingang in die gelebte Gegenwart? Sensibilität und Entdeckerlust prägen seinen fotografischen Blick. Der umfangreiche Bildband »Ost-Places« ist eine Spurensuche durch die ehemalige DDR, vom Haus des Lehrers am Berliner Alexanderplatz, über den »Teepott« in Warnemünde und die Plattenbauten in Halle-Neustadt bis zum Karl-Marx-Kopf in Chemnitz. Dabei erzählen die Bilder auch von einem Wettrennen gegen die Uhr: Motive verschwinden, weil Gebäude abgerissen, eine Inschrift oder ganze Wandgemälde übermalt wurden. Ost Places werden zu Lost Places. Aber auch das: Da biegt überraschend eine »Schwalbe« um die Ecke, werden Jugendweihen gefeiert, treffen sich Alt und Jung bei der Traditionsdemo nach Berlin-Friedrichsfelde. Mit präzisen und zugleich ungeschönten Fotografien gibt der Bildband »Ost Places – Vom Verschwinden und Wiederfinden der DDR« einen Einblick in eine untergegangene Welt, die bis heute nachwirkt. Die Bilder von Andreas Metz fangen Geschichte von gestern ein und erzählen Geschichten von heute.
Der gesamte Text des Buches ist zweisprachig verfasst (Deutsch und Englisch).

Andreas Metz

Andreas Metz, geboren 1970 in Frankfurt am Main, studierte osteuropäische Geschichte und Volkswirtschaft in Mainz, Glasgow und Riga. Er war Mitbegründer des Korrespondentennetzes »n-ost« und arbeitet seit 2008 als Leiter für Presse und Kommunikation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Er veröffentlichte Foto-Reportagen unter anderem in der »FAZ«, »Welt« und »Basler Zeitung« sowie die Bücher »Kosmonaut in Kaliningrad« und »Die ungleichen Gründerväter«.

»Jahrelang radelte Metz in seiner Freizeit kreuz und quer durch die sogenannten neuen Bundesländer und schoss 15.000 Bilder - von einem Kosmos, der nach und nach verfällt.« Spiegel online 17.09.2019

›Wer die DDR noch einmal mit den unterschiedlichsten Gefühlen und Erinnerungen an sich vorbeiziehen lassen möchte, hat mit dem Bildband »Ost Places« ebenso ein wunderbares Instrument zur Verfügung wie derjenige, der sich ein Bild von ihr machen möchte, weil er bislang nur von der DDR gehört oder gelesen und noch kein konkretes Bild von ihr hatte.‹ Freie Presse 20.09.2019


»... ein beeindruckende Sammlung stiller Zeitzeugen, die trotzdem viel zu erzählen haben.« ntv.de 09.11.2019

»Bemerkenswert ist Metzʼ Auge fürs Detail« literaturkritik.de  09.11.2019

 »Die Fotos von Andreas Metz sind ostalgiefrei, sie sind Zeitdokumente, nicht mehr aber auch nicht weniger«   MDR artour 28.11.2019

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