Sozialismus ohne Basis
Heiner Karuscheit

Sozialismus ohne Basis

Arbeiterschaft und Sozialismus in der DDR

184 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.
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Buch 15,– €

ISBN 978-3-947094-85-1

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Die Halbheiten, Schwächen und Erbärmlichkeiten des ersten Sozialismusversuchs in Deutschland haben den Marxismus in eine tiefe Krise gestürzt, ohne dass die Marxisten bis heute eine überzeugende Antwort auf die Frage nach den Ursachen gefunden haben«, meint Heiner Karuscheit, Politikwissenschaftler aus Gelsen­kirchen, unter Bezugnahme auf den »18. Brumaire« von Karl Marx. Und schiebt die Frage nach: »Wie aber will man, wenn die Verhältnisse künftig wieder ins Rutschen geraten, der Bewegung zum Tanze aufspielen, wenn man bis dahin nicht das eigene Scheitern verstanden hat?«

Um die Niederlage zu ergründen, geht Karuscheit bis zur Novemberrevolution 1918/19 und dem Erbe der KPD in der SED zurück und untersucht den Übergang zum Aufbau des Sozialismus 1952 vor dem Hintergrund der deutschlandpolitischen Kontroversen in der sowjetischen Führung. Den roten Faden seiner Studie bildet die Stellung der Arbeiterschaft und das Verhältnis der SED zu ihr.  Auf dieser Basis beleuchtet er die Entwicklung des DDR-Sozialismus von Ulbricht zu Honecker bis hin zu der klassenpolitischen Konstellation, die das Ende der DDR herbeigeführt hat.


Heiner Karuscheit

Heiner Karuscheit forscht und publiziert seit den siebziger Jahren zu Fragen der Gesellschaftsgeschichte und Politik. Neben der deut­schen Klassengeschichte der Neuzeit ist sein Schwer­punkt die Arbeiterbewegung in Deutschland und in Russ­land.

»Sozialismus ohne Basis« ist erschienen im Verlag am Park in Vertriebskooperation der Eulenspiegel Verlagsgruppe.
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