Schopenhauer und der Tempel des Satan
Hanno Madejski

Schopenhauer und der Tempel des Satan

146 Seiten, 12,3 x 21 cm, brosch.
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Buch 15,– €

ISBN 978-3-947094-67-7

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Das ist Madejskis fünftes Buch. Nach der Auseinandersetzung mit Nietzsche und Marx nun also Schopenhauer. Dieser »warf seinen Schuh in ein Milchfass und bat den Schuh inständig, wieder herauszuhüpfen. Aber die Natur der Dinge verweigerte ihm diesen Dienst. Mit dieser Erfahrung wurde bei Arthur Schopenhauer der Grundstock zu seinem späteren philosophischen Hauptwerk ›Die Welt als Wille und Vorstellung‹ gelegt. Kurz: Die menschliche Vorstellung von Welt entsprach nicht ihrem unbändigenWillen.« Die Welt war irrational.

So einfach lässt sich Philosophie und Schopenhauer erklären, dessen Lehre gleichermaßen Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik umfasste. Der 1788 in Danzig geborene Schopenhauer lehrte den Zweifel, dass der Mensch die Welt erkennen könne. Deren Gang gründe auf Irrationalität, die Vernunft habe darin keinen Platz. 

Arhur Schopenhauers subjektiver Idealis­­mus hatte Väter wie auch Nachfolger, mehr Gegner als Freunde. Friedrich Engels sah darin Versuche, etwa »Autori­täts­glau­ben, Gefühls­mys­tik, gnos­tische Phantas­terei in die freie Wissen­schaft des Denkens einzuschmuggeln«. 

Schopenhauer war schon ein wunderlicher Kerl, ein Einzelgänger, der die Welt für ein Jammertal voller Leiden hielt. Alles Glück sei Illusion, alle Lust negativ. Hanno Madejski, selbst ein promovierter Philosoph, setzt sich mit dem Denken Schopenhauers auseinander, mit den Quellen, aus denen dieser schöpfte und warum das herauskam, was herauskam. Und womit sich nachfolgende Philosophengenerationen, wenngleich in Maßen, auseinandersetzten. Madejski tut dies. In einer Mischung aus Bewunderung und kritischer Distanz. 


Hanno Madejski

Hanno Madejski, Jahrgang 1944, geboren und aufgewachsen in Rathenow, meldete sich 1964 zur NVA, absolvierte die Offiziershochschule in Kamenz, war anderthalb Jahrzehnte Funkoffizier in einer Spezialeinheit und schied als Haupt­mann 1979 aus dem Dienst. Danach stu­dierte er Philosophie und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, promovierte, war Mitarbeiter des Präsidiums der Urania und lehrte nach der »Wende« an Volkshochschulen in Berlin Philosophie und Kulturgeschichte. Er lebt als Rentner in Berlin.
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