Ostdeutsch oder angepasst.  Gysi und Modrow im Streitgespräch
Gregor Gysi, Hans Modrow

Ostdeutsch oder angepasst. Gysi und Modrow im Streitgespräch

160 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.
nur als eBook erhältlich
eBook 7,99 €

ISBN 978-3-360-51015-0

Als Buchausgabe vergriffen

 

Modrow, der Berufspolitiker, und Gysi, der Seiteneinsteiger, standen 1989/90 nicht nur vor den Trümmern der SED, sondern auch an der Wiege einer neuen Partei. Seit über zwanzig Jahren versuchen sie, der linken Bewegung in Deutschland Form und Richtung zu geben. Ihre Ansichten unterscheiden sich: Was für den einen bereits eine Kapitulation, ist für den anderen ein zulässiger und notwendiger Kompromiss. Erstmals tauschen sich beide öffentlich aus: über den Neubeginn der PDS, den Zusammenschluss mit der WASG und brennende aktuelle Fragen der LINKEN – ein spannender Dialog zweier Politprofis.


Gregor Gysi

Gregor Gysi, geboren 1948 in Berlin, seit 1971 Rechtsanwalt, von 1989 bis 1993 Vorsitzender der PDS, von 2005 bis Oktober 2015 Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag.

 


Hans Modrow

Hans Modrow, Jahrgang 1928, aufgewachsen in Pommern, absolvierte eine Lehre als Maschinenschlosser und wurde zu Kriegsende noch in Hitlers letztes Aufgebot gepresst. Dadurch kam er für vier Jahre in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er im Gründungsjahr der DDR zurückkehrte. Nach kurzer Berufstätigkeit in der Produktion arbeitete er als Funktionär der FDJ, dann der SED. Modrow absolvierte die Komsomolhochschule in Moskau, die Parteihochschule »Karl Marx« und die Hochschule für Ökonomie in Berlin. 1966 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Von 1958 bis 1990 Mitglied der Volkskammer, erhielt er nach 16 Jahren als 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Dresden im Herbst 1989 vom Parlament den Auftrag, eine neue Regierung der DDR zu bilden. Auch nach dem Ende des Staates blieb er politisch aktiv: im Bundestag und als Elder Statesman.

 



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