Tod des Lehrers
Eckhard Mieder

Tod des Lehrers

Novelle

148 Seiten, 12,5 x 21 cm
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Buch 12,99 €

ISBN 978-3-89793-192-3

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Lehrer haben unanständig viel Ferienzeit und arbeiten nur wenige Stunden in der Woche. Wenn sie sich loyal zu Kindern, Eltern und Kollegen verhalten, können sie sich auf ein Leben mit abschließender Pension einrichten, die zu mehr reicht als zum täglich Brot …
Lehrer leiden unter psychischem Druck. Sie reiben sich zwischen Wissensvermittlung und Charakterbildung auf. Es kommt vor, dass sie nur einen Weg aus Depressionen, zerplatzten Idealen, beruflichen und privaten Kleinkriegen finden: den Freitod. Sie gehören dann zu den mehr als 10.000 Menschen, die jährlich in Deutschland so entscheiden. Sagt die Statistik.
Aber Mieders Text ist kein Sachbuch, das sich mit dem Thema »Suizid« befasst. F. ist ein fiktiver Lehrer, dem einige »unerhörte Begebenheiten« geschehen. Dem Geschichtslehrer kommen die DDR und ein vertrautes Unterrichtssystem abhanden. Als Lehrer an einer Privatschule im Rheingau wird er seine Erinnerungen nicht los und muss sich zugleich neu »justieren«. Schließlich verschwindet seine Frau. Für F. alles in allem Gründe genug, sich für den Selbstmord zu entscheiden. Oder nicht?


Eckhard Mieder

Eckhard Mieder, Jahrgang 1953, geboren in Dessau, aufgewachsen in Berlin, nach Volontariat bei der Nachrichten­agentur ADN Journalistik­studium an der Leip­ziger Karl-Marx-Universität von 1974 bis 1978. Danach, bis 1983, Reporter beim Jugendmagazin »neues leben«, von 1983 bis 1986 Redakteur beim DDR-Fernsehen. Seither freiberuflich als Schriftsteller und Filmemacher tätig. Mieder lebt seit 2002 in Frankfurt am Main. 

In der edition ost erschienen der Erzählband »Papier geht um. Die gespenstischen Deponate des Johannes Tütenholz« (1997), die Novelle »Tod des Lehrers« (2014), »Untergang der Estonia. Eine Posse« (2014), »Ab­s­olut und Anderseits. Porträts junger Deutscher 1978 und 1989/90« (2014), die Romane »Leben des Joab« (2016) und »Henry Haas. Fall eines Anwalts« (2017), »Der Letzte oder Begattet euch doch selber. Zwei Geschichten aus dem Anthropozän« (2017), »Barbarella in Hamburg. Ein deutsches Poesiealbum« (2019), »Am Tegernsee im Schnee von gestern« (2019) und zuletzt »An der Autobahn stand dieser Mann. Gedichte« (2020). 

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