Herbert Graf

Herbert Graf

Herbert Graf, geboren 1930, entstammt einer Arbeiterfamilie aus Egeln bei Magdeburg. Er studierte in Berlin Ökonomie und promovierte an der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle. Annähernd zwei Jahrzehnte war er Mitarbeiter Walter Ulbrichts. Lehr- und Forschungsarbeiten führten ihn später über 15 Jahre nach Afrika, Asien und La­teinamerika. Seine staatswissenschaftlichen und zeithis­tori­schen Veröffentlichungen fanden auch international Beachtung. Einige wurden in mehrere Sprachen übersetzt.  Graf, der vorher in Mosambik wirkte, leitete in Addis Abeba 1977/78 eine Koordinierungsgruppe im Mitarbeiterstab von Werner Lamberz. Die Friedensgespräche zwischen den Führungen Äthiopiens und Eritreas, die mit Hoffnung begannen, endeten ergebnislos. 

Der eritreische Wissenschaftler Teclu Lebasse vermittelte für dieses Buch fachlichen Rat, stellte die Dokumente des 2018 begonnenen Friedens­prozesses zur Verfügung und arbeitete als Mitautor am Nachwort, das den großen Veränderungen, die sich 2018 am Horn von Afrika vollzogen haben, gewidmet ist.

 

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