Manfred Zache, geboren 1939 in Frankfurt an der Oder, Sohn eines Maurers und einer Schneiderin, machte nach dem Abitur eine Lehre als Betonbauer und studierte danach an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. Er wurde Architekt und Stadtplaner beim Berliner Magistrat und 1971 berufenes Mitglied der Bauakademie. Als Stellvertreter des Chefarchitekten der DDR-Hauptstadt war er an der städtebaulichen Entwicklung der Fischerinsel, der Rathaus-/Liebknechtstraße und des Arnimplatzes maßgeblich beteiligt. Später war er auch international tätig. Darüber schrieb er in seinen 2022 im Verlag Das Neue Berlin erschienenen Erinnerungen.