Rechte in der Rada
Helmut Wagner

Rechte in der Rada

"Swoboda", Nationalismus und Kollaboration mit den Faschisten in der Ukraine und in Europa

216 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 14,99 €

ISBN 978-3-89793-301-9

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Die Gespenster der Vergangenheit sind wieder erwacht. Sie wurden reanimiert von Politikern, die meinen, mit Nationalismus und Fremdenhass, mit Antisemitismus und Antikommunismus der aktuellen Probleme Herr werden zu können. Insbesondere im Osten Europas, in einstigen Sowjetrepubliken, ist der alte Ungeist aus der Flasche gelassen.
Die Okkupation des Landes durch die Nazis wird als Befreiung gefeiert, die Kollaboration als Unabhängigkeitskampf, der Terror gegen Juden, Russen und andere Minderheiten als notwendige Säuberung. Seit 2012 sitzen in der Werchowna Rada, dem Parlament der Ukraine, Vertreter einer Partei namens »Swoboda«, die sich zu dieser üblen Tradition bekennt und sie fortführen möchte. Ähnliche Tendenzen gibt es in anderen Staaten. Woher kommt das, wo liegen die Ursprünge solcher antidemokratischen Entwicklung? Ein Blick in die Geschichte zeigt Ursachen und Folgen für Europas Gegenwart.


Helmut Wagner

Helmut Wagner, Jahrgang 1937, geboren in einer Landarbeiterfamilie in Ostpreußen (heute Kaliningrader Gebiet). 1948 kam er nach Eythra bei Leipzig in die sowjetisch besetzte Zone. Nach einer Lehre als Stahlbauschlosser ging er mit 19 zur Deutschen Volkspolizei, wechselte später zum MfS und absolvierte ein Jurastudium. Seit Beginn der 60er Jahre arbeitete er in der Spionageabwehr gegen Bundesnachrichtendienst (BND), Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und Militärischer Abschirmdienst (MAD).  Letzter Dienstgrad Oberstleutnant.
2000 erschien erstmals sein Buch »Schöne Grüße aus Pullach. Operationen des BND gegen die DDR« in der edition ost. Der  erfolgreiche Titel erlebte seither mehrere Auflagen. Wagner ist verheiratet und lebt in Berlin-Hellersdorf.

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