Faschismus-Diagnosen
Kurt Pätzold

Faschismus-Diagnosen

140 Seiten, 12,0 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 12,99 €

ISBN 978-3-945187-42-5

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Der Begriff "Faschismus" scheint aus dem deutschen Wortschatz getilgt. Man spricht nur noch vom "Nationalsozialismus", verkürzt NS.
Das demagogische Wort kreierten die Nazis selbst. Dabei weiß inzwischen fast jeder, dass sie weder "national"  - allenfalls chauvinistisch und nationalistisch - noch "sozialistisch" waren: Die Eigentums- und Produktionsverhältnisse blieben bestehen. Diese waren 1945 so kapitalistisch wie 1933. Deshalb meinte der aus Deutschland vertriebene Soziologe und Philosoph Max Horkheimer schon im Jahr 1939: »Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.«
Der renommierte Historiker Kurt Pätzold hat Quellen studiert und Zitate zusammengetragen von Politikern, Forschern und Publizisten, die das Kind beim Namen nannten. Und die Nazidiktatur als das charakterisierten, was sie dem Wesen nach war und ist: eine spezielle Ausformung des bürgerlich-kapitalistischen Staates. Seine Zeugen sind neben anderen Theodor W. Adorno, Hanna Arendt, Otto Bauer, Rajani Palm Dutt, Ernst Fraenkel, Daniel Guérin, Hans Günther, Hermann Heller, Max Horkheimer, Hans Jäger, Harold Laski, Georg Lukács,  Wilhelm Reich, August Thalheimer, Palmiro Togliatti, Leo Trotzki und Giovanni Zibordi. 

Kurt Pätzold

Kurt Pätzold (1930–2016) war einer der bekanntesten deutschen Faschismusforscher. Seine Habilitationsarbeit schrieb er 1973 über »Antisemitismus und Judenverfolgung«. Seither publizierte er zahlreiche Werke, die sich mit dem Nazireich und dessen Personal beschäftigten. Und er war beteiligt an Büchern, die den Krieg gegen die Sowjetunion behandelten, etwa »Der Fall Barbarossa. Der Krieg gegen die Sowjetunion in unbekannten Bildern« (Das Neue Berlin, 2011).

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