Ausgemustert
Klaus-Peter Gödde (Hrsg.)

Ausgemustert

Was aus Angehörigen des Küstenraketenregiments der NVA wurde

152 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.
mit zahlr. Fotos
Mit einem Vorwort von Vizeadmiral a. D. Hendrik Born, letzter Chef der Volksmarine

sofort lieferbar
Buch 18,– €

ISBN 978-3-947094-81-3

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Mit der DDR gingen auch ihre Streitkräfte unter. Am 3. Oktober 1990 zählte man noch etwa 90.000 Soldaten, weit weniger als ein Viertel wurde von der Bundeswehr übernommen – für zwei Jahre. Damals schwadronierten Politiker von der »Armee der Einheit«. Bis Ende 1998 schrumpfte jedoch der Anteil der Ex-NVA-Soldaten auf 9.300. 2016 hatten lediglich zwei von zweihundert deutschen Generalen einen »ostdeutschen Hintergrund« ...

Die Mehrheit der DDR-Berufssoldaten, zumeist qualifizierte Spezialisten mit Hochschul- oder Fachschulabschluss, gingen notgedrungen in die Wirtschaft. Und behaupteten sich dort. Ihr Erfolg gründete nicht zuletzt auf ihrer Ausbildung, die sie in der DDR erfahren hatten. Gödde, einer von ihnen, stellt in seinem Buch einige ehemalige Kameraden vor, die es geschafft haben. 

 


Klaus-Peter Gödde

Klaus-Peter Gödde, Jahrgang 1952, meldete sich nach dem Abitur zur Volksmarine in der NVA. Er absolvierte in Baku ein fünf­jähriges Studium für Schiffsführung und Raketentechnik an der Höheren Kaspischen Seekriegsschule »S. M. Kirow«. Nach dem Dienst in verschiedenen raketen- und waffentechnischen Dienststellungen der Schnellbootflottille der Volksmarine studierte er von 1984 bis 1987 an der Militär­akademie »Friedrich Engels« in Dresden. 1988 wurde er in das Küstenraketenregiment-18 versetzt und dort im folgenden Jahr Regimentskommandeur. Im April 1991 wurde Fregattenkapitän Gödde als Leiter des Nachkommandos aus der Bundeswehr entlassen. Ihm gelang in Westdeutschland der Einstieg in die sogenannte freie Wirtschaft, heute ist er Rentner und lebt in Worms.

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