Die Flachzangen aus dem Westen
Klaus Huhn

Die Flachzangen aus dem Westen

128 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.
ill.
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Buch 9,95 €

ISBN 978-3-360-02036-9

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Die grauen Mäuse haben gut grinsen. Dort, wo sie herkamen, waren sie stets zweite oder dritte Wahl, weshalb sie kaum Aussicht auf Aufstieg hatten. Doch als die DDR unterging, schickte man sie aus der westdeutschen Warteschleife in den Osten, wo sie schon bald alle wichtigen Ämter in Politik, Justiz, Wirtschaft, Wissenschaft, bei Medien und Militär, an Hoch- und Fachschulen besetzten.
Als ihre Grenzen offenbar wurden, blieb das ohne Folgen. Wer hätte sie feuern können? Graue Mäuse sind wie schwarze Krähen: Keine hackt einem Artgenossen die Augen aus. Um die Unfähigkeit zu kaschieren, setzte die Rotation ein.
So zogen sie weiter, von Amt zu Amt.
Klaus Huhn hat einige Biografien von "Aufbauhelfern" untersucht und fand erstaunliche Karrieren vor. Ein Wessi
kann eben alles, ist flexibel und natürlich durchsetzungsfähig in jeder Funktion.

Klaus Huhn

Klaus Huhn, geboren 1928 in Berlin, ist seit 1945 publizistisch tätig. Er gehörte zur Gründergeneration des Neuen Deutschland und war bis 1990 dort tätig, 38 Jahre als dessen Sportchef. Er berichtete von 17 Olympischen Spielen und wurde vom Internationalen Olympischen Komitee 1988 mit dem Journalistenpreis ausgezeichnet. Er erwarb sich auch international Ansehen und wurde 17 Jahre lang bis 1993 in den Vorstand des Europäischen Sportjournalistenverbandes (UEPS) gewählt, wo er als Generalsekretär tätig war. Nach seinem Ausscheiden aus dem ND gründete er den Spotless-Verlag, bei dem inzwischen weit über 200 Bücher erschienen, darunter nicht wenige von ihm selbst. Klaus Huhn verstarb 2017 in Berlin.

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