Warum die Mauer gebaut wurde
Giulietto Chiesa

Warum die Mauer gebaut wurde

Übersetzt von Eva Ruppert

192 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.
erscheint 10. März 2021
Buch 14,99 €

ISBN 978-3-360-01357-6

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eBook 11,99 €

ISBN 978-3-360-50168-4

Buchausgabe und E-Book erscheinen im März 2021

Angesichts der publizistischen Flut zur Berliner Mauer verwundert es, wieso die Frage nach dem »Warum« des Mauerbaus im Nebel der Geschichte versinkt. Das Buch von Giulietto Chiesa dokumentiert Fakten und Zusammenhänge, die vor allem Jüngeren unbekannt sein dürften. Er schildert Ereignisse, die dem Mauerbau vorausgingen, analysiert anhand der Konferenz von Jalta und des Potsdamer Abkommens die historischen Knackpunkte der deutschen Nachkriegsentwicklung, zeigt die Interessen der Gegenspieler Chruschtschow und Kennedy sowie Ulbrichts Handlungsspielraum, beschreibt die gänzlich auf eine Auseinandersetzung mit dem »russischen Kommunismus« gerichtete Politik der Vereinigten Staaten und das Ungleichgewicht der Mächte. Der Ausgang dieser Konfrontation war nicht voraussehbar. Sie dauerte länger als vierzig Jahre … Chiesa zeigt nicht nur die ideologischen Diskrepanzen der globalen Gegenspieler, sondern untersucht die Kausalität der Ereignisse, greift den historischen Faden auf, der einen der Nervenstränge der Geschichte Europas und der ganzen Welt darstellt – bis heute.


Giulietto Chiesa

Chiesa ist einer der bekanntesten Journalisten Italiens. 20 Jahre arbeitete er als ständiger Berichterstatter aus Moskau für „L’Unità“ und „La Stampa“. Er hat in allen wichtigen Fernsehkanälen, von TG5 über TG1 zu TG3 mitgewirkt.  In den wichtigsten russischen TV-Sendern tritt er als Kommentator auf. Michail Gorbatschow, den Chiesa mehrmals interviewt hat, zitiert ihn als einzigen italienischen Journalisten mehrfach in seiner Autobiografie. Im „Fatto Quotidiano“ unterhält er einen Blog. Er schreibt für das Forum www.megachip.globalist.it.  Schließlich hat er den unabhängigen Fernsehsender www.pandoratv.it gegründet und leitet ihn. Im Jahr 2016 erschien sein Buch "Putinfobia" (Putinphobie) – eine Analyse und Abrechnung mit dem westlichen Putinbild.

Eva Ruppert

Eva Ruppert, Jahrgang 1933, gebürtige Saarländerin, lebt seit den sechziger Jahren in Bad Homburg und unterrichtete bis 1999 an einem dortigen Gymnasium. Die promovierte Pädagogin enga­gierte sich seit den siebziger Jahren in linken Bewegungen, ohne jemals einer Partei angehört zu haben. Nach der Auslieferung Erich Honeckers aus Moskau schloss sie sich dem »Solidaritäts-Komitee« an und korrespon­dierte intensiv mit dem gestürzten Staatsober­haupt der untergegangenen und vom Westen okkupierten DDR. Der Briefwechsel mit Hon­ecker kam 2017 unter dem Titel »Liebe Eva« in der edition ost heraus. Erstmals nun erscheint eine Auswahl ihrer Gedichte.


»Warum die Mauer gebaut wurde« erscheint im Verlag Das Neue Berlin, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

 

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