Donnerstag, 30. April 2026

»Kunst der Zersetzung« im Spionagemuseum

Mit Wolfang Schmidt und Prof. Dr. Uwe Backes

Deutsches Spionagemuseum
Leipziger Platz 9
10117 Berlin

T: 030 398200451
www.deutsches-spionagemuseum.de/events/aktuell

Uhrzeit: 19:00 Uhr

»Nichts wird so fest geglaubt, wie das, was wir am wenigsten wissen«, meinte Montaigne vor fünfhundert Jahren. Dieses Prinzip machten sich durch die Jahrhunderte Geheimdienste zu eigen. Sie verbreiteten zielgerichtet Gerüchte und Lügen über Personen, die sie öffentlich bloßstellen oder ausschalten, denunzieren und an den Pranger stellen wollten. Auf diese Weise wurden und werden vornehmlich Oppositions- und Widerstandsgruppen zerschlagen. Die Methode heißt »Zersetzung«. Wolfgang Schmidt, einst selbst Mitarbeiter eines Geheimdienstes, hat untersucht, wie diese Methode in der Vergangenheit und Gegenwart eingesetzt wurde und wird. Die »operative Psychologie« funktioniert heute auch als »Fake News«, als probates Instrument zur Erzeugung von Feindbildern. Schmidt erklärt nicht nur, wie das geschieht, sondern zeigt auch, wie man sich davor schützen kann. Am Anfang der Abwehr stehen immer der Zweifel und die Frage: Cui bono – wem nützt es?

https://www.deutsches-spionagemuseum.de/events/aktuell

Kunst der Zersetzung

Kunst der Zersetzung

Manipulationstechniken der Nachrichtendienste