Bedenke das Ende
     

Der König von Fritzhagen ist tot. Das Leben des Leiters des volkseigenen Gutes endete gewaltsam, daran besteht kein Zweifel. Rudolf Königs Leichnam liegt auf dem Grund des Schwimmbads, angekettet an der Leiter. 
Die Zahl seiner Feinde war kaum kleiner als die seiner Freunde, wie sich zeigt. Der Genosse VEG-Direktor hatte einige Leichen im Keller. Manche haben sich an ihm rächen wollen, heißt es. Und da sind auch die Begehrlichkeiten von Leuten aus Lübeck, denen der Ost-Bonze ein Ärger- und ein Hindernis war bei der Eroberung des Klützer Winkels, der nordwestlichen Ecke jenes Landes, das sich gerade aus der Geschichte verabschiedet. König musste weg.
Robert Kemps bettet seinen spannenden Kriminalfall in die gesellschaftlichen Prozesse von 1989/90. Der Rahmen ist authentisch, der Mord erfunden. Wenngleich keineswegs aus der Luft gegriffen. Ein Gleichnis vielleicht?

verlag am park

258 Seiten, 12,5 x 21 cm, broschiert

19,– €
ISBN 978-3-89793-419-1
ersch. 28. Juli 2026
Robert Kemps

Robert Kemps

Robert Kemps ist Publizist und Wissenschaftler. Er wuchs in der DDR auf. Der Klützer Winkel, die einmalig schöne Region im Nordwesten Mecklenburgs, ist seine zweite Heimat. Sie liegt zwischen Wismar und Lübeck an der Ostsee, bis 1990 im Schatten der deutsch-deutschen Grenze. Daraus ergibt sich auch das Spannungsfeld der Rahmenhandlung dieses Krimis. Es scheint, als sei der Beitritt zur kapitalistischen BRD auch in dieser idyllischen Gegend über ostdeutsche Leichen erfolgt. Und Kemps ist Zeuge und Reporter. Und, nimmt man den Titel seines Krimis, vielleicht sogar ein Prophet.

Publikationshinweis

»Bedenke das Ende. Ein Klützer-Winkel-Krimi« erscheint im verlag am park in Vertriebskooperation der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

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