Darf ich Genosse sagen?
     

Kurt Gossweiler im Briefwechsel mit Peter Hacks (1996–2003)
Die 52 Briefe, die die Partner im Laufe von mehr als 6 Jahren wechseln, bezeugen eine außerordentliche Intensität auf beiden Seiten. Sie sind verbunden im gemeinsamen Nachdenken über den gleichen, gleich grundsätzlichen Fragen:
Welches sind die Klassen und die Klassenkämpfe in sozialistischen Gesellschaften? Welchen Anteil hatten Persönlichkeiten wie Nikita Chruschtschow am Zerfall des Sozialismus in der Sowjetunion und in der DDR? Wie wäre die Niederlage von 1989-90 zu vermeiden gewesen? Und welcher Organisationsformen, Bildungsformen, Kampfformen bedarf es für einen zukünftigen Sozialismus?
Sie lernen einander in diesem Briefwechsel kennen und schätzen, ermutigen und prüfen – mit Respekt, Scharfsinn, Vertrauen ... so intensiv, dass der eine den andern schließlich fragt: "Darf ich Genosse sagen?"
Die neue, überarbeitete und erweiterte Ausgabe nach der gar zu rasch vergriffenen ersten Ausgabe von 2005 bietet auf 220 Seiten auch ausführlichere Anmerkungen mit weiterführenden Materialien und einigen bisher unveröffentlichten Dokumenten.

224 Seiten, 16,5 x 22,2 cm, broschiert

12,– €
ISBN 978-3-359-50099-5
sofort lieferbar
Matthias Oehme
Bildrechte: Eulenspiegel Verlagsgruppe

Matthias Oehme

Matthias Oehme (* 1954) ist ein deutscher Verleger und Leiter der Eulenspiegel Verlagsgruppe. Er studierte von 1975 bis 1980 Germanistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, promovierte 1984 mit einer Arbeit zu Friedrich Schillers Dramenfragmenten, von 1987 bis 1990 war er Mitarbeiter am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften. 1993 kaufte er den Eulenspiegel Verlag und den Verlag Das Neue Berlin. Er war beteiligt an der Herausgabe der zehnbändigem Werkausgabe von Friedrich Schiller, gab weitere Bücher heraus und veröffentlichte einige eigene Schriften. Er ist Vorsitzender des Berliner Kabarettpreises DER EDDI und der Peter-Hacks-Gesellschaft e. V.
Kurt Gossweiler

Kurt Gossweiler

Kurt Gossweiler (1917-2017), Historiker mit den Schwerpunkten Faschismusforschung, Revisionismusanalyse, Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung
Peter Hacks

Peter Hacks

Peter Hacks, Lyriker, Dramatiker, Essayist und Kinderbuchautor, geboren 1928 in Breslau, promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Literaturpreise unter anderem Lessingpreis, F. C. Weiskopf Preis, Kritikerpreis der BRD, Nationalpreis der DDR, Heinrich Mann Preis, Alex-Wedding-Preis, Deutscher Jugendliteraturpreis. Hacks lebte bis zu seinem Tod 2003 in Berlin.

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»Darf ich Genosse sagen? Der Briefwechsel mit Peter Hacks« erscheint im Eulenspiegel Verlag, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

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