»Ich will hier nicht das letzte Wort«
     
Krenz und Kunze – der Funktionär und der Künstler, ein brisantes Duett. Der Liedermacher Kunze stellt dem ehemaligen Staatschef der DDR Fragen eines Querdenkers, hart und solidarisch. Ihm geht es nicht um oberflächliche Schuldzuweisungen, sondern um persönliche und historische Erkenntnis. Was hat Krenz’ Generation falsch gemacht im Sozialismus? Hätte einer wie Kunze in der DDR Musik machen können – oder wäre es ihm wie Biermann ergangen? Sie streiten, debattieren über das, was sie bewegt: die deutsch-deutsche Geschichte, Kunst, Kinder, Krisen und die gegenwärtige Lage im Land. Zwei wache Geister nehmen sich die deutsche Mentalität zur Brust und liefern Zündstoff für aktuelle Debatten.

160 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.. mit Abb., mit Abbildungen

Print 12,99 € / E-Book 9,99 €
ISBN 978-3-355-01845-6
nur als eBook erhältlich
Diether Dehm
Bildrechte: privat

Diether Dehm

Diether Dehm, geboren 1950 in Frankfurt am Main. Promovierter Psychosomatiker. Liedermacher, Autor, Politiker. Siebzehn Jahre Mitglied des Bundestages. Davor: SDS-Präsidium; Magistrat in Frankfurt am Main, Bundesvorsitzender der SPD-Unternehmer, SPD-MdB, Linkspartei-Vorsitzender in Niedersachsen. Geschäftsführer eines Musikverlages, bis 1998 Manager von Katarina Witt, BAP, Klaus Lage, bots, Zupfgeigenhansel. Er verfasste 600 Lieder (Hits wie »1000mal berührt«, »Was wollen wir trinken«), schrieb Sachbücher und TV-Satiren und veröffentlichte die Roman »Die Seilschaft« (2004) und »Bella ciao« (2007) und im Frühjahr 2025  »Rebecca«, den ersten Band der Trilogie »Aufstieg und Niedertracht«..

Egon Krenz
Bildrechte: Robert Allertz

Egon Krenz

Egon Krenz, geboren 1937 in Kolberg (Pommern), kam 1944 nach Ribnitz-Damgarten, wo er 1953 die Schule abschloss. Von einer Schlosserlehre wechselte er an das Institut für Lehrbildung in Putbus und schloss mit dem Unterstufenlehrerdiplom ab. Seit 1953 FDJ-Mitglied, wurde er 1961 Sekretär des Zentralrates der FDJ, verantwortlich für die Arbeit des Jugendverbandes an den Universitäten, Hoch- und Fachschulen. Nach dem Besuch der Parteihochschule in Moskau war er von 1964 bis 1967 Vorsitzender der Pionierorganisation und von 1974 bis 1983 der FDJ, ab 1971 Abgeordneter der Volkskammer, ab 1983 Politbüromitglied. Im Herbst 1989 wurde er in der Nachfolge Erich Honeckers Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender. Im sogenannten »Politbüroprozess« wurde Krenz 1997 zu einer Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt und 2003 aus der Haft entlassen, der Rest der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Krenz legte bereits zwei seiner auf drei Bände angelegte Erinnerungen vor (»Aufbruch und Aufstieg«, 2022, und »Gestaltung und Veränderung«, 2023).

Heinz Rudolf Kunze

Heinz Rudolf Kunze

Heinz Rudolf Kunze, geboren 1956 in Espelkamp-Mittwald, ist Schriftsteller und Musiker. Er gilt als intellektueller Rockpoet, dem aber auch große kommerzielle Erfolge wie »Dein ist mein ganzes Herz« gelangen. Daneben veröffentlichte er seit Beginn der 80er Jahre mehrere Bücher und journalistische Essays. Er ist u. a. Träger des Niedersächsischen Staatspreises für sein Lebenswerk und der Goldenen Stimmgabel.

Inhalt

»Ich will hier nicht das letzte Wort« ist erschienen im Verlag Neues Leben, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

 

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