Sperrzone Murmansk
Wie Russland seinen Atom-Schrott entsorgt
»Für mich ist diese erfolgreiche, wenngleich stille Kooperation ein überzeugender Beweis, dass einerseits auch bei Interessengegensätzen und Konflikten mit Russland eine Zusammenarbeit grundsätzlich möglich ist.« Matthias Platzeck
In Murmansk, im Nordpolarmeer, liegen die radioaktiven Überreste des Kalten Krieges: die abgewrackten U-Boote der Sowjetflotte. Auch die Überreste der »Kursk« sind hier gelagert. Was tun mit all dem Atom-Müll, zumal in Russland Geld und Fachkräfte für die Entsorgung fehlten? Die Russen machten sich kundig, um Know-how und Fachleute zu finden. Und wurden fündig in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. Dort wurde das einstige DDR-Kernkraftwerk Nord als erstes der Welt wirklich entsorgt – nicht nur verlagert. Und so beginnt vor rund einem Jahrzehnt eines der größten deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekte. Der Autor, Journalist beim NDR, begleitete jahrelang die Arbeiten und berichtet in seinem Buch über diese sehr spezielle und nicht ungefährliche Abrüstung und über eine deutsch-russische Erfolgsgeschichte abseits der herrschenden Russland-Meinung.
224 Seiten, 12,5 x 21 cm, 1.. Auflage, mit Abb.. brosch.

Bildrechte: Frank Schumann
Michael Schmidt
Michael Schmidt, geboren 1954, aufgewachsen in Schwerin. Studierte Journalistik, arbeitete beim DDR-Fernsehen, ab 1992 beim NDR Mecklenburg-Vorpommern, war Redaktionsleiter vom »Nordmagazin« und Chefreporter. Seit seiner Berentung aktiv als Journalist und Buchautor, Mitglied im NDR-Rundfunkrat. Im Verlag erschienen »Der Untergang der Beluga« (mit Lutz Riemann, 2001), »Sperrzone Murmansk. Wie Russland seinen Atomschrott entsorgt« (2018), »Der aufhaltsame Abstieg des öffentlich-rechtlichen Fernsehens« (Mitautor, 2023), »Cold Case auf der Ostsee. Der Fall Beluga« (2024).
Inhalt
»Sperrzone Murmansk. Wie Russland seinen Atom-Schrott entsorgt« ist erschienen im Verlag Das Neue Berlin, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.
