Fallstudien
     

Kaum etwas prägt das kulturelle Leben so sehr wie der Film. Und kaum etwas prägte das Leben in der DDR so wie die DEFA. Angefangen vom Film-Aktiv entwickelte sie sich ab 1946 schnell zu einem der größten und führenden Filmproduzenten im gesamtdeutschen Maßstab. Dies allerdings ging alles andere als reibungslos vor sich; eine ganze Reihe führender Köpfe der Anfangsjahre wurde regelrecht verschlissen. Anlässlich des 80. Jubiläums ihrer Gründung beschäftigt sich der Dokumentarfilmer und Filmhistoriker Günter Jordan nun mit einigen dieser Fälle und erzählt sie als regelrechte Polit-Krimis. Wo liegen die Ursachen? Was waren die Hintergründe? Welche Folgen hatte all das? Jordan geht diesen Fragen nach und berichtet detail- und kenntnisreich; dem Leser sei dazu das seinerzeitige Motto des DEFA-Augenzeugen ans Herz gelegt: »Sie sehen selbst – Sie hören selbst – Urteilen Sie selbst!«

280 Seiten, 14,5 x 21 cm, broschiert, mit Abbildungen und einem Personenregister

28,– €
ISBN 978-3-360-02780-1
sofort lieferbar
Günter Jordan
Bildrechte: privat

Günter Jordan

Günter Jordan, 1941 geboren, studierte Slavistik, Geschichte und Pädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, später Regie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst Babelsberg. Von 1969 bis 1991 war er als Regisseur und Autor im DEFA-Studio für Dokumentarfilme tätig. 1990 promovierte er an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1992 ist Günter Jordan als freier Filmautor und Filmhistoriker tätig. Von ihm verfasste Grundlagenbücher über den Dokumentarfilm der DEFA oder Filmorganisation in der DDR sind zu Standardwerken geworden.

Publikationshinweis

»Fallstudien. DEFA-Geschichte als Polit-Krimi« erscheint im Verlag Das Neue Berlin, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

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