Denken und Planen für Berlin und anderswo
     
Manfred Zache: Einer der ganz großen Stadtplaner und Architekten der DDR –
Von der Hauptstadt Berlin in die Welt.

Manfred Zache hat auf mehreren Kontinenten Spuren hinterlassen. Er war und ist Städteplaner und Architekt. Als Berlin Hauptstadt der DDR war, arbeitete er an deren Generalbebauungsplan. Als Berlin Bundeshauptstadt geworden war, arbeitete er als Planungsdirektor des Instituts  für Strukturanalyse, Orts- und Regionalplanung. Berlin stand und steht im Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit.

Zache entwarf zudem Städte in Afrika, beteiligte sich an der Altbausanierung in Havanna, konzipierte Ausstellungen in Moskau und entwickelte Einfamilienhäuser für die arabische Welt. Der Ostdeutsche war nicht nur weltläufig, sondern auch vielseitig aktiv. Und ist es noch immer.

Gleichwohl hält er es für angezeigt, persönlich Bilanz zu ziehen. Es ist die bemerkenswerte Dokumentation eines außergewöhnlichen Berufslebens. Zache ist zugleich bescheiden und selbstbewusst. Auftraggebern pflegt er seit 1991 zu bescheinigen: „Herzlichen Glückwunsch – Sie haben mit uns das beste Team gefunden, das gegenwärtig für die Lösung Ihrer Probleme zur Verfügung steht.“ 

Zache beherrscht die Dialektik wie auch die Psychologie, denn: Welcher Investor gibt sich schon mit Zweitklassigkeit ab? Und: Für den Auftragnehmer ist es Verpflichtung, nicht unter den damit geweckten Erwartungen zu bleiben.

464 Seiten, 16 x 24 cm, broschiert, mit zahlreichen farbigen Fotos und Abbildungen

40,– €
ISBN 978-3-360-02752-8
sofort lieferbar
Manfred Zache
Bildrechte: privat

Manfred Zache

Manfred Zache, geboren 1939 in Frankfurt an der Oder, Sohn eines Maurers und einer Schneiderin, machte nach dem Abitur eine Lehre als Betonbauer und studierte danach an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. Er wurde Architekt und Stadtplaner beim Berliner Magistrat und 1971 berufenes Mitglied der Bau­akademie. Als Stellvertreter des Chefarchitekten der DDR-Hauptstadt war er an der städtebaulichen Entwicklung der Fischerinsel, der Rathaus-/Liebknechtstraße und des Arnimplatzes maßgeblich beteiligt. Später war er auch international tätig. Darüber schrieb er in seinen 2022 im Verlag Das Neue Berlin erschienenen Erinnerungen.

Inhalt

»Denken und Planen für Berlin und anderswo. Vom Generalbebauungsplaner der Hauptstadt der DDR zum Stadtentwicklungsplaner für das wiedervereinte Berlin« erscheint im Verlag Das Neue Berlin, einem Imprint der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

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