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Die Eltern wurden 1968 in Berlin verhaftet, nachdem sie zehn Jahre für die CIA spioniert hatten. Nach einigen Jahren kamen sie wieder frei, ihre Kinder hatten sich inzwischen emanzipiert. Zurück aber blieb die Frage: Warum haben sie uns das angetan, was hat sie motiviert, für den Klassenfeind zu spionieren? Jürgen Tatzkow machte daraus ein Buch: »Mein Vater, der Spion. Im Auftrag von CIA und MfS« (edition ost) und die Regisseurin Nina Rothermundt die zweiteilige Dokumentation »Agentenkinder – Wenn Eltern spionieren: Verrat für den Westen« Sie lief am 30. September um 20.15 Uhr auf 3sat und ist nun in der Mediathek zu sehen.
Jürgen Tatzkow steht im Film überzeugend Rede und Antwort. Die Macher des Films gehen sachlich und unvoreingenommen mit den historischen Fakten um. Eine ungewöhnliche neunzigminütige Dokumentation, sehr zu empfehlen. Wie eben auch das Buch von Jürgen Tatzkow »Mein Vater, der Spion. Im Auftrag von CIA und MfS«