Verehrter Kollege
Rainer Kirsch, Peter Hacks

Verehrter Kollege

Briefe an Schriftsteller

386 Seiten, 12,5 x 19,5 cm, geb.
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Buch 19,90 €

ISBN 978-3-359-01639-7

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Aus dem viele tausend Briefe umfassenden Bestand im Nachlaß des Dichters Peter Hacks hat Rainer Kirsch eine umfangreiche Auswahl der Briefe von Hacks an Schriftstellerkollegen getroffen, chronologisch geordnet und knapp kommentiert.

Unter den Adressaten sind u. a Bertolt Brecht, Hans Magnus Enzensberger, Robert Gernhardt, Stefan Heym, Stephan Hermlin, Wieland Herzfelde, Hermann Kant, Erich Kästner, James Krüss, Thomas Mann, Heiner Müller, Peter Weiss, Arnold Zweig. Die Briefe, durchweg originell und sachkundig, sind chronologisch angeordnet und kurz kommentiert. Sie zeigen den Dichter geist- und lustvoll bei seiner Arbeit und in der Kommunikation über poetische, politische, aber auch private Probleme. Gleichzeitig erzählen die aus einem Zeitraum von mehr als 50 Jahren stammenden Briefen auch eine kleine Biographie des 2003 gestorbenen Autors.


Rainer Kirsch

geboren 1934 in Döbeln, Lyriker, Essayist, Nachdichter und Kinderbuchautor, studierte nach dem Abitur Geschichte und Philosophie. 1957 wurde er von der Universität verwiesen, studierte später am Literaturinstitut in Leipzig und ist seitdem freiberuflicher Schriftsteller. 1965 erschien sein erster Gedichtband »Gespräch mit dem Saurier«. Er gehört zur so genannten »Sächsischen Dichterschule«. Er ist Mitglied der Akademie der Künste und der Sächsischen Akademie der Künste. Beim Eulenspiegel Verlag erschienen die vierbändige Werkausgabe und die Versübertragung von Moliére »Der Menschenfeind«.

Rainer Kirsch verstarb 2015 in Berlin.


Peter Hacks

Peter Hacks, Lyriker, Dramatiker, Essayist und Kinderbuchautor, geboren 1928 in Breslau, promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Einige seiner Dramen sind deutsche Bestseller. Einige sind europäische Erfolge; das »Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe« ist ein Welterfolg. Literaturpreise: Lessingpreis 1956, F. C. Weiskopf Preis 1965, Kritikerpreis der BRD 1971, Nationalpreis der DDR II. Klasse 1974, Nationalpreis der DDR I. Klasse 1977, Heinrich Mann Preis 1981, Alex-Wedding-Preis 1993, Deutscher Jugendliteraturpreis 1998. 1972 wurde er in die Akademie der Künste gewählt, aus welcher er 1991 austrat. Bis zu seinem Tod am 28. August 2003 lebte Peter Hacks in Berlin.

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