Der junge Hacks 2
Gunther Nickel (Hrsg.), Peter Hacks

Der junge Hacks 2

2. Band: Stücke

736 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, geb., mit. Abb.
erscheint 30. März 2018
Buch 29,95 €

ISBN 978-3-359-02358-6

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Dass Peter Hacks vor allem Dramatiker war, zeigt sich schon beim jungen Dichter: Auf über 60 Funk- und Bühnenstücke beläuft sich sein Schaffen allein bis zu seiner Übersiedlung in die DDR. 1954 avancierte er mit der Verleihung des Dramatikerpreises der Stadt München zur Nachwuchshoffnung der deutschen Bühnen in Ost und West, wie beispielsweise seine Korrespondenz mit dem Berliner Ensemble belegt. Der 2. Band der Frühwerk-Edition enthält die gesammelten Bühnenstücke – vor allem Komödien, aber auch Singspiele, Kantaten und Oratorien sowie zahlreiche Stücke für Kinder – aus der Zeit bis 1955, sofern sie nicht in die Werkausgabe letzter Hand eingegangen sind.

Herausgegeben in Zusammenarbeit mit Meike Bohn, die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur poetischen Verfahrensweise des jungen Hacks promovierte.



Gunther Nickel

Prof. Dr. Gunther Nickel, geboren 1961; Studium der Germanistik und Musik in Oldenburg; von 1994 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Handschriftenabteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach; seitdem Lektor des Deutschen Literaturfonds in Darmstadt; seit 2003 lehrt er Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Zahlreiche Publikationen zur deutschen Literatur; Herausgeber u. a. des »Geheimreports« und des »Deutschlandberichts für das amerikanische Kriegsministerium« von Carl Zuckmayer (gemeinsam mit Johanna Schrön) sowie der fünfbändigen Edition »Gesammelte Schriften« von Siegfried Jacobsohn (gemeinsam mit Alexander Weigel). Zuletzt erschien: »Daniel Kehlmanns 'Die Vermessung der Welt'. Materialien, Dokumente, Interpretationen.« 2008.


Peter Hacks

Peter Hacks, Lyriker, Dramatiker, Essayist und Kinderbuchautor, geboren 1928 in Breslau, promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Einige seiner Dramen sind deutsche Bestseller. Einige sind europäische Erfolge; das »Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe« ist ein Welterfolg. Literaturpreise: Lessingpreis 1956, F. C. Weiskopf Preis 1965, Kritikerpreis der BRD 1971, Nationalpreis der DDR II. Klasse 1974, Nationalpreis der DDR I. Klasse 1977, Heinrich Mann Preis 1981, Alex-Wedding-Preis 1993, Deutscher Jugendliteraturpreis 1998. 1972 wurde er in die Akademie der Künste gewählt, aus welcher er 1991 austrat. Bis zu seinem Tod am 28. August 2003 lebte Peter Hacks in Berlin.

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