Was gehen mich die Russen an?
Karl-Friedrich Lindenau

Was gehen mich die Russen an?

Liebeserklärung an ein unverstandenes Volk

224 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 14,90 €

ISBN 978-3-89793-240-1

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Lindenau, Jahrgang 1941, studierte Medizin in Leningrad, das heute wieder St. Petersburg heißt. Später war er Arzt an der Berliner Charité, dann Chef des Herzchirurgischen Zentrums in Leipzig, schließlich arbeitete er in einer Klinik in Bad Neustadt in Unterfranken.
Jene vier Jahre in der Sowjetunion haben ihn geprägt. Er lebte unter und mit Menschen, die seinen Landsleuten unverändert ein Rätsel sind. Im Westen mehr noch als im Osten, wo sich zumindest sowjetische Soldaten bis 1994 aufhielten. Lindenau versteht die unterschwellige Angst vor »den Russen« nicht, diese diffuse Ablehnung und Furcht, deren Ursprung irrational ist. Dagegen setzt er seine Erlebnisse und Erfahrungen.


Karl-Friedrich Lindenau

Karl-Friedrich Lindenau, Jahrgang 1941, kommt aus einer brandenburgischen Kleinstadt und aus einfachen Verhältnissen: Der Vater ist Schuster. Nach dem Abitur studiert er in Leningrad und beginnt an der Berliner Charité zu arbeiten. Er hospitiert an sowjetischen, chinesischen und Kliniken in Nahost, schaut sich an herzchirurgischen Zentren in den USA und Westeuropa um, bis er in Leipzig das Herzchirurgische Zentrum übernimmt. Das ist eine der modernsten Kliniken ihrer Art in Europa. Prof. Lindenau praktiziert heute in einem Klinikum in Neustadt in Franken. Dort wagte er den Neuanfang. Und einen Blick zurück. Allerdings nicht im Zorn, sondern souverän. Er hat Erfahrungen mit zwei Gesundheits- und zwei Gesellschaftssystemen gemacht und kann vergleichen. Herausgekommen ist eine selbstbewusste wie kritische persönliche Bilanz. Ungebührlich gewiss: denn er schwimmt gegen den Strom. Und ein Bekenntnis zum Neuanfang.

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