Von der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin zur Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR
Hans Wagemann (Hrsg.)

Von der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin zur Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR

Ein Beitrag zur Geschichte 1951-1991

1500 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.. mit zahlr. Abb., GB
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Buch 65,– €

ISBN 978-3-89793-121-3

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Die Akademie existierte vier Jahrzehnte. Unter ihrem Dach arbeiteten 42 Forschungseinrichtungen. Als die AdL nach Herstellung  der deutschen Einheit abgewickelt wurde, erklärte man dem letzten Präsidenten: „Sie können darauf stolz sein, was Sie mit der Akademie geleistet haben. Wir haben Sie immer darum beneidet.“

In der Bundesrepublik gab es nichts Vergleichbares. Und das weckte bei den Fachkollegen durchaus Neid. Doch aus politischen Gründen mußte die Einrichtung geschlossen werden – nicht nur, weil Ulbricht an ihrer Wiege stand und ihre Arbeit maßgeblich beförderte. In 42 Forschungseinrichtungen wurde die Basis für eine alles in allem erfolgreiche Landwirtschaft gelegt. Dort wurden die Voraussetzungen geschaffen, daß sich die meisten Landwritschafts-Betriebe im Osten nach 1990 behaupten konnten. Hans Wagemann hat festgehalten und dokumentiert, was der Nachwelt über die AdL mitgeteilt werden muß. Er erinnert an die Institutionen und vor allem an die Menschen, die jene Leistungen vollbrachten, die bleiben.


Hans Wagemann

geboren 1929, geboren in Quedlinburg, absolvierte eine Lehre in der Landwirtschaft und war dort auch tätig. Von 1951 bis 1954 war er Direktor des Volkseigenen Gutes Sohlen/Beyendorf bei Magdeburg. 1962 Promotion und anschließend Lehrtätigkeit an der Hochschule für Landwirtschaft Bernburg. Von 1965 bis 1990 im Ministerium für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft zuständig für die Forschungseinrichtungen der Akademie für Landwirtschaftswissenschaften. Im Ruhestand seit 1990.

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