Vom Glück der einfachen Kuchen
Jutta Hager

Vom Glück der einfachen Kuchen

oder Die Grenzgängerin

188 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 14,99 €

ISBN 978-3-945187-45-6

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Die Spurensuche setzt ein, wenn man in die Jahre kommt. Zuvor ist man zu sehr beschäftigt, als dass man (oder frau) Zeit hätte, den Wurzeln der Familie und damit der eigenen Herkunft nachzugraben. Jutta Hager, Lehrerin aus dem Osten, seit 1978 im Westen lebend, tut dies hier. Sie fragt nach den Gründen, wie sie die wurde, die sie ist. Ihr Rückblick gilt auch den Verhältnissen, unter denen sie lebte und jenen, denen sie heute ausgesetzt ist. Ihr Text ist eine Art Zwiegespräch mit sich selbst. Wäre sie fromm, was sie nicht ist, hätte sie dazu vielleicht einen Beichtvater. Zwangsläufig muss sie hier alles mit sich selbst ausmachen. Das Jahr 1978 markiert eine Zäsur, die Wolf Biermann – im Unterschied zu ihr ausgebürgert, sie reiste legal aus – seinerzeit zutreffend charakterisierte: »Hier fallen sie auf den Rücken / Dort kriechen sie auf dem Bauche / und ich bin gekommen / ach! kommen bin ich / vom Regen in die Jauche«


Jutta Hager

Jutta Hager, Jahrgang 1947, geboren in Böken im Kreis Schwerin. Der Vater war Schuhmacher, die Mutter Schneiderin, dazu vier Brüder. Nach dem Abitur in Crivitz Studium in Rostock und Berlin, zwischenzeitlich dreijährige Tätigkeit als Hilfsschwester in der Psychiatrischen Klinik in Schwerin. 1975 Abschluss des Studiums als Diplomlehrerin für Deutsch und Englisch. Danach Lehrerin in Berlin-Mitte. 1977 Antrag auf Entlassung aus der DDR-Staatsbürgerschaft, 1978 Ausreise in die BRD. 1984 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen, einjährige Tätigkeit als Vertretungslehrerin, 1989 Beginn der bis heute ehrenamtlichen Tätigkeit im Verband »Zusammenarbeit mit Osteuropa«. Von 2002 bis 2013 Lehrerin an einer Realschule in Mainz.
Jutta Hager ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie lebt in Mainz.
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