Unter verbranntem Himmel
Greta Sykes

Unter verbranntem Himmel

Frauenschicksale

348 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 19,99 €

ISBN 978-3-945187-38-8

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Als die Mutter stirbt, vor der sie aus Deutschland floh, steigen die Erinnerungen auf. Die Ich-Erzählerin hatte sich in den 60er und 70er Jahren wiederholt mit dieser Frau getroffen, die ihr unter dem Siegel der Ver­schwiegenheit die ganze Familiengeschichte offenbarte. Diese hatte Vera in ihrem Tage­buch abgelegt. Es waren persönliche Begebenheiten aus der Weimarer Republik und aus der Nazizeit. Und sie, die der schrecklichen deutschen Ge­schichte zu entkommen hoffte, indem sie nach Großbritannien ging, dort stu­dierte und eine eigene Familie gegründet hatte, musste nun erfahren, dass ihr leiblicher Vater ein aktiver Nazi gewesen war, welcher nach dem Krieg verurteilt und inhaftiert worden war. Aus der Vergangenheit gab es offenkundig kein Entrinnen, wie Vera entsetzt feststellen muss. Sie reflektiert deutsche Geschichte und die eigene Fami­lien­geschichte, die im wesentlichen von Frauen gestaltet worden ist.


Greta Sykes

Greta Sykes, in Deutschland geboren und aufgewachsen, ging in den 60er Jahren nach London, wo sie studierte und seitdem im akademischen Bereich tätig ist. Als Mitglied der British Psychological Society war sie lange Zeit Repräsentantin für internationale Zusammenarbeit und Redakteurin des Nachrichtenblattes debate. Sie arbeitet als Dozentin am Institut of Education der London University. 
Seit einigen Jahren engagiert sie sich im Vorstand der Socialist History Society, deren President einst Eric Hobsbawm war. 
Greta Sykes gehört der Dichtergruppe London Voices an. Die vorliegende Arbeit ist ihr erster Roman. 
 
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