Unbequeme Zeitzeugen
Wolfgang Schwanitz (Hrsg.), Reinhard Grimmer (Hrsg.)

Unbequeme Zeitzeugen

Erinnerungen von MfS-Angehörigen.

485 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
vergriffen
Buch 19,99 €

ISBN 978-3-945187-08-1

Vierzehn Männer und eine Frau erinnern sich ihrer Tätigkeit für den Schutz und  die Sicherheit eines Landes, das von 1949 bis 1990 existierte. Sie schildern überzeugend die Gründe, weshalb sie sich dem MfS anschlossen und wie ihre Entwicklung verlief – bis zum Ende des Dienstes und danach, als sie für ihre entbehrungsreiche, gesellschaftlich notwendige und nützliche Arbeit geschmäht, geächtet, ausgegrenzt und auch juristisch verfolgt wurden. Sie waren Zeugen und Akteure oft konspirativer Vorgänge, die, wären sie seinerzeit publik geworden, jedem bewusst gemacht hätten, dass der DDR von außen nach dem Leben getrachtet wurde. Es fand kein fairer Wettstreit der Systeme statt: Die DDR hatte tatsächliche Feinde. Wer es noch immer bezweifelt: Diese Texte weisen es nach. Unaufgeregt und sachlich. Hier wird deutsche Geschichte dokumentiert. Für heute, vor allem aber für nachfolgende Generationen.


Wolfgang Schwanitz

Wolfgang Schwanitz, Jahrgang 1930, von 1951 bis 1989 beim MfS, im Dezember 1989 Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS) und Mitglied des Ministerrates der DDR.
In den 60er Jahren Jura-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotion 1973. Von 1974 bis 1986 Leiter der Bezirksverwaltung Berlin des MfS, danach, bis November 1989, Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit. Generalleutnant a. D. Wolfgang Schwanitz lebt in Berlin.

Reinhard Grimmer

Reinhard Grimmer, Jahrgang 1942, seit 1960 Mitarbeiter des MfS, zunächst zehn Jahre bei der Spionageabwehr (Funk). Jura-Studium und Promotion an der Juristischen Hochschule in Potsdam. Von 1978 bis 1990 Offizier für Grundsatzdokumente in der Zentralen Auswertungs- und Kontrollgruppe (ZAIG) des MfS/AfNS. 
Oberst a. D. Reinhard Grimmer lebt in Berlin.
 
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