Späte Notizen
Vera Friedländer

Späte Notizen

Text für eine szenische Lesung

55 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 9,99 €

ISBN 978-3-945187-66-1

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Vera Friedländer erinnerte in ihrer Autobiografie »Man kann nicht eine halbe Jüdin sein« an die Jahre in der Nacht der Nazi-Zeit. Mit Schülern und Pädagogen entwickelte sie aus einem Kapitel eine szenische Lesung. Mehrere Monate lang haben sie es geprobt und darüber mit der Autorin diskutiert. Auf diese Weise wurde für die Mädchen und Jungen aus den Klassenstufen 7 bis 10 Geschichte erlebbar. Damit dies auch an anderen Schulen möglich ist, entschloss sich Vera Friedländer, das Stück zu publizieren. In der aktiven Auseinandersetzung wächst die Chance, dass die schreckliche Vergangenheit niemals wiederkehrt.

Vera Friedländer

Vera Friedländer, Jahrgang 1928, geboren in Woltersdorf bei Berlin. Als Anfang März 1943 ihre Mutter im Rahmen der »Fabrikaktion« in der Großen Hamburger Straße in Berlin festgehalten wurde, harrte sie als 15-Jäh­rige mit ihrem Vater und anderen Partnern in sogenannten Misch­ehen viele Stunden vor der Gestapo-Sammelstelle aus. Als die Mutter aus dem Gebäude trat, gehörte sie zu den Regis­trierten, die für spätere Deportationen vorgesehen waren. Viele Angehörige ihrer Familie wurden deportiert und in Auschwitz, There­sien­stadt und anderen Orten ermordet.
Nach dem Krieg studierte sie Germanistik, promovierte und habilitierte an der Berliner Humboldt-Universität. 1990 war sie Mitbegründerin des Jüdischen Kulturvereins in Berlin. 
Die Schriftstellerin Vera Friedländer ist aktiv an dem Projekt Stolpersteine beteiligt.

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