Raubzug Ost
Klaus Huhn

Raubzug Ost

Wie die Treuhand die DDR plünderte

192 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, mit zahlr. Abb.. brosch.
vergriffen
Buch 9,90 €

ISBN 978-3-360-01808-3

Nach 1990 fiel die DDR unter die Piraten. Sie enterten das Land mit einem von Horst Köhler unterschriebenen Freibrief, segelten unter der Flagge der Treuhand und machten sich an die Zerschlagung der Industrie, die Privatisierung des Volkseigentums,
die Abwicklung von Forschungseinrichtungen…

Schon manches ist über die Abwicklung der Wirtschaft der DDR geschrieben worden. Dass dabei das Meiste zwar mit rechtsstaatlichen, aber keineswegs rechten Dingen zuging, räumten später sogar Politiker ein. Stets mit dem entschuldigenden Zusatz: »Es gab keine Alternative!« Doch, es hätte sie gegeben. Man wollte sie nur nicht. Klaus Huhn hat einige der schlimmsten Kriminalfälle und den Umgang der Obrigkeit mit diesen untersucht. Seine kurzweiligen Darstellungen öffnen nicht nur den Blick auf die hierzulande obwaltende Politik. Seine Berichte desillusionieren und ernüchtern.


Klaus Huhn

Klaus Huhn, geboren 1928 in Berlin, ist seit 1945 publizistisch tätig. Er gehörte zur Gründergeneration des Neuen Deutschland und war bis 1990 dort tätig, 38 Jahre als dessen Sportchef. Er berichtete von 17 Olympischen Spielen und wurde vom Internationalen Olympischen Komitee 1988 mit dem Journalistenpreis ausgezeichnet. Er erwarb sich auch international Ansehen und wurde 17 Jahre lang bis 1993 in den Vorstand des Europäischen Sportjournalistenverbandes (UEPS) gewählt, wo er als Generalsekretär tätig war. Nach seinem Ausscheiden aus dem ND gründete er den Spotless-Verlag, bei dem inzwischen weit über 200 Bücher erschienen, darunter nicht wenige von ihm selbst. Klaus Huhn verstarb 2017 in Berlin.

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