Politische Justiz, Sozialabbau, Sicherheitswahn und Krieg
Hans Fricke

Politische Justiz, Sozialabbau, Sicherheitswahn und Krieg

Essays

388 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 19,90 €

ISBN 978-3-89793-155-8

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Die DDR ist mehr als zwanzig Jahre tot. Das ist die Hälfte jener Jahre, die ihr überhaupt beschieden waren. Aber ist sie wirklich tot? Fricke beweist mit seinen Texten, daß dies von den heute Herrschenden zwar gewünscht ist, aber nicht funktioniert. Denn je tiefer unsere Gesellschaft in den kapitalistischen Sumpf sinkt, desto lebhafter erinnert man sich daran, daß es mal eine Alternative gab. Diese soll vergessen gemacht werden. Und wenn das nicht gelingt, dann muß zumindest das Bild, das von ihr vermittelt wird, verbogen werden. Der Kampf um die Vergangenheit ist in vollem Gange, ihre Interpretation scheint von existentieller Bedeutung für Gegenwart und Zukunft. Die Geschichtsklitterer in Politik, Medien und Wissenschaft sind unterwegs, in den Geschichtsrevisionismus werden Millionen investiert. Zeitzeuge Hans Fricke hält dagegen. Er bietet seine Sicht auf die DDR, auf den Umgang mit diesem Erbe. Und er nennt die umlaufenden Lügen auch so. Wohl wissend, daß es mal eine Zeit geben wird, da es niemanden mehr gibt, der noch eine lebendige Erinnerung an die DDR hat.


Hans Fricke

Hans Fricke, Jahrgang 1931, Eintritt in die Deutsche Volkspolizei am 16. Oktober 1949, Dienst in Halle, Schwerin und Rostock. Nach Studium an der Höheren Polizeischule Berlin (1955-57) Versetzung zur Deutschen Grenzpolizei. Von 1961 bis 1964 Besuch der Militärakademie »Friedrich Engels« in Dresden. Anschließend, bis 1971, Dienst an der Grenze zur BRD (11. Grenzbrigade in Meiningen), danach tätig an der Offiziersschule der Grenztruppen »Rosa Luxemburg«. 1975 als Oberst aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Bis 1989 Beauftragter des Ministers für Kohle und Energie.

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