Marxistisches Wörterbuch der Philosophie
Alfred Kosing

Marxistisches Wörterbuch der Philosophie

856 Seiten, 16,0 x 23,0 cm, brosch.
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Buch 39,99 €

ISBN 978-3-945187-15-9

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Hat sich der Marxismus mit dem Niedergang des europäischen Sozialismus erledigt? Verlor sich seine Bedeutung für Gegenwart und Zukunft, weil es sich um eine Theorie des 19. Jahrhunderts handelte? Alfred Kosing widerspricht solchen Behauptuungen ganz entschieden. Der in der Türkei lebende deutsche Philosoph und Politikwissen­schaftler räumt ein, dass sich die Theorie des Marxismus in einer Krise befindet. Doch die Krise einer Theorie stelle nicht ihren wissenschaftlichen Charakter infrage. Vielerorts auf der Welt wird inzwischen daran gearbeitet, die authentischen Auffassungen von Marx, Engels und auch Lenin in unverfälschter Form und damit das ganze Erbe des marxistischen theoretischen Denkens zu erschließen, um es wieder fruchtbar zu machen. Der Philosophie kommt in diesem Kontext besondere Bedeutung zu.  
Alfred Kosing hat das 1985 erstmals erschienene Wörterbuch überarbeitet, ergänzt und aktualisiert. Er will damit einen »Beitrag zur notwendigen Erneuerung der marxistischen Theorie leisten« und Interessierten Hilfe beim Studium der marxistischen Theorie und Philosophie bieten. Und nicht zuletzt möchte Alfred Kosing  »ein deutliches Zeichen gegenüber solchen ehemaligen ›Marxisten‹ setzen, die sich ohne eine gründliche kritische und selbstkritische Auseinandersetzung  umstandslos von ihren früheren Überzeugungen trennten, sofern sie solche überhaupt hatten«.

Alfred Kosing

Alfred Kosing, Jahrgang 1928, geboren und aufgewachsen in Ostpreußen, aus einer Kleinbauern- und Handwerkerfamilie stammend. Nach Kriegs­­­­­­dienst, Maurerlehre und Besuch der Vorstudienanstalt Studium der Philosophie und Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg und an der Humboldt-Universität zu Berlin.  Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent und Dozent an der HUB ab 1. September 1953 und unter Kurt Hager Stellvertretender Leiter des Lehrstuhls Philosophie am Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED.
In den 60er Jahren in der Nachfolge Ernst Blochs Direktor des Philosophischen Instituts der Karl-Marx-Universität in Leipzig sowie Dekan der Philosophischen Fakultät. Danach zwei weitere Jahrzehnte Professor an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften, zeitweise Leiter des Instituts für Philosophie und des Wissenschaftlichen Rates für Philosophie der DDR. Mitglied der AdW seit 1969, 1975 Nationalpreis. 

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