Klartexte
Werner Wüste (Hrsg.)

Klartexte

Beiträge zur Geschichtsdebatte

400 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 19,90 €

ISBN 978-3-89793-230-2

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Geschichte und den Umgang mit der Vergangenheit sind schon immer eine Art Schlachtfeld. Seit dem Ende der DDR ist es dies in besonderer Weise. Die in der Bundesrepublik herrschende Klasse führt dort ihre Auseinandersetzung mit der Idee des Sozialismus. Es wird denunziert und gelogen, verleumdet und die Wahrheit gebeugt, um den Aufbegehrenden die Opposition auszutreiben.
Die in diesem Band versammelten Texte halten dagegen. Sie entstanden seit 1990 machen Positionen sichtbar. Wo andere schweigen oder sich entschuldigen, wird widersprochen. Die Autoren kritisieren, was kritisiert werden muss und stimmen zu, wo es nötig ist. Die vorliegenden Stellungnahmen sind Kommentare zur Zeit, wie es sie selten heutzutage gibt: prinzipiell, dialektisch, marxistisch.
Mit Texten u. a. von Ellen Brombacher, Daniela Dahn, Gisela Karau, Heinz Karl, Hermann Klenner, Friedrich Wolff und Sahra Wagenknecht.


Werner Wüste

Jahrgang 1931, geboren und aufgewachsen in Berlin. Nach der Schule 1948 Arbeitsbeginn bei der DEFA als Hilfsbeleuchter, dann Grenzpolizist von 1952 bis 1956. Danach, bis 1961, Regiestudium an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Anschließend Regieassistent bei Karl Gass. Dem ersten Film »Schaut auf diese Stadt« (1961/62) folgten weitere mit Gass, schließlich eigene Produktionen bei der DEFA. Seinen letzten Film – nach einer Idee von Grischa Benjamin – drehte er 1991: »Wir waren in Tschernobyl«, ein 90-minütiger Dokumentarfilm über die Menschen in der verstrahlten Region. Seither Rentner. Werner Wüste ist verheiratet und wohnt bei Berlin.

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