In der dritten Reihe
Klaus Böttcher

In der dritten Reihe

Erinnerungen eines Nomenklaturkaders

632 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 24,90 €

ISBN 978-3-89793-261-6

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Üblicherweise richten sich die Blicke auf die Personen in der ersten Reihe. Und auch deren Erinnerungen interessieren, in der Regel. Selten will man wissen, was die »in der zweiten Reihe« bewegte. Und nun gar einer aus der dritten. Das Vorurteil sollte keines sein. Denn was wären die »Vorturner«, hätten sie kein Hinterland, keine Mitarbeiter, auf deren Schultern sie stehen? Klaus Böttcher gehörte zu den Namenlosen, was nicht nur metaphorisch gemeint ist: Gysi, für den auch er jahrelang arbeitete, merkte sich seinen Namen tatsächlich nicht.
Der Mann von der Insel Rügen war Funktionär  der FDJ und in der SED. Er leitete in den 80er Jahren die Jugendhochschule am Bogensee, er promovierte und war Professor. Nach dem Ende der DDR wirkte er in der Zentrale der PDS. Dort engagierte er sich für die Westausdehnung der Partei. Was das konkret bedeutete, wissen nur wenige. Erstmals wird hier darüber berichtet. Falls noch immer gefragt wird, warum es nicht klappte: Hier findet er die Antwort.


Klaus Böttcher

Klaus Böttcher, geboren 1941 und aufgewachsen auf Rügen. Nach Schulbesuch Pädagogikstudium in Putbus, Lehrer und Grenzer,  FDJ-Chef auf Rügen. Besuch der Parteihochschulen in Berlin und Moskau, SED-Funktionär an der Ostseeküsten, in den 80er Jahren Direktor der Jugendhochschule »Wilhelm Pieck« am Bogensee. In den 90er Jahren Mitarbeiter im Apparat der PDS-Zentrale. Lebt heute im Ostseebad Graal-Müritz.

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