Hoffnungen sind eine endlose Straße
Hans Müncheberg

Hoffnungen sind eine endlose Straße

Roman

472 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 19,99 €

ISBN 978-3-945187-71-5

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Fritz Berger, das Alter Ego des Autors, arbeitet in Adlershof. Vor dem Hintergrund politischer Vorgänge insbesondere der 50er und 60er Jahre entwickelt sich eine dramatische Familiengeschichte mit Liebe und Hass, Eifersucht und Trennung, Alkohol und Tabletten, persönlichen Dramen und gesellschaftlichen Eingriffen in das private Glück. 
Auch im Beruf läuft nicht alles glatt. Aus Gründen, die erst Jahrzehnte später publik werden sollten, bekommt er zwar sein Geld, aber keine ihn befriedigende Aufgabe. Erst nach einer Intervention von Anna Seghers, die Berger als Szenaristen für eine Fernsehadaption ihrer Erzählung »Das Schilfrohr« haben will, endet eine fast neun Jahre währende Abwesenheit vom Bildschirm. Die Gründe erfährt der Leser, wie in einem Krimi, erst am Ende des Romans.

Hans Müncheberg

Hans Müncheberg, geboren 1929 in Templin. Mit neun Jahren verlor er bei einem Unfall das Gedächtnis. 1940 kam er auf eine »Napola« in Potsdam, 1945 wurde er bei einem Kampfeinsatz schwer verletzt. Nach Abitur und Arbeit im Stahlwerk Riesa begann er 1949 ein Pädagogikstudium. Seit 1953 war er Dramaturg und Autor beim Deutschen Fernsehfunk. Er schrieb die Bücher für rund 30 Fernsehspiele und Filme. Mit Mitteln des Kulturfonds der DDR rettete er in den 80er Jahren verstreute Materialien aus der Anfangszeit des DDR-Fernsehens. Zudem war Müncheberg von 1955 bis 1989 als Schöffe und ehrenamtlicher Verteidiger jugendlicher Angeklagter tätig. Nach der Abwicklung des Deutschen Fernsehfunks  blieb er bis zum Eintritt ins Rentenalter arbeitslos. Später war er Berliner Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller. Seit 2000 leitet er in Schöneiche ein Archiv zur Früh­geschich­te der Fernsehkunst in der DDR.
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