Eine ungewöhnliche Freundschaft
Klaus Pischel

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Tragik und Menschlichkeit im besetzten Polen

178 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch., m. Ill.
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Buch 14,99 €

ISBN 978-3-945187-03-6

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Ein polnischer Priester und Philipp Schweiger, Gendarmerieoffizier aus Meckenheim in der Pfalz, wohnen unter einem Dach. In Ostpolen. Während des Krieges. Bei einem Anschlag im Mai 1944, der dem Nazigauleiter Erich Koch gilt, stirbt Schweiger. Und seine Witwe verhindert, dass anschließend fast 400 Menschen »aus Vergeltung« massakriert werden. 1959, als der Kriegsverbrecher Koch in Warschau vor Gericht steht, sagt der Priester als Zeuge aus und offenbart, wer sein ungebetener Gast und wie mutig dessen Frau war. In einer Zeit offener Wunden plädiert er für Versöhnung zwischen Polen und Deutschen. 
Klaus Pischel aus Berlin hört davon, begibt sich auf Spurensuche, reist nach Krasowo-Czestki kurz vor der belorussischen Grenze und nach Meckenheim, das nahe der französischen liegt. Spricht mit Zeugen und Verwandten und rekonstruiert eine ungewöhnliche Freundschaft.
 

Klaus Pischel

Klaus Pischel, Jahrgang 1936, geboren und aufgewachsen in Bärwalde (heute Barwice, Polen). Im Februar 1945 gemeinsam mit der Mutter und drei Geschwistern Flucht vor der Front und Übersiedlung zu den Großeltern nach Thüringen. Nach dem Abitur Studium der Pädagogik, Germanistik und Gesellschaftswissenschaften in Weimar, Potsdam und Leipzig. Tätig als Lehrer und als Soziologe in der Zuschauerforschung des Fernsehens der DDR. 
Veröffentlichungen: »Eine schwerwiegende Entscheidung im Kalten Krieg«, 2012; »Gegen das Vergessen«, 2011; »Was denkt der Bundesbürger über die DDR?«, 1974.
Pischel lebt in Berlin. 
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