Ehre, wem Ehre gebührt?
Konstantin Brandt

Ehre, wem Ehre gebührt?

Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes und ihre Verdienste

128 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 12,99 €

ISBN 978-3-360-02088-8

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Woran erkennt man die politische Verfasstheit eines Staates? Ganz sicher auch an den Auszeichnungen, die das Staatsoberhaupt vergibt. Besonders bezeichnend ist, wem die höchsten Ehrungen wie beispielsweise das Bundesverdienstkreuz zuteil werden. Die Namen, denen der Autor im Buch eine kurze Biografie hinzufügt, sprechen für sich. In der Auswahl finden sich ehemalige Nazis und aktuelle Diktatoren ebenso wie zwielichtige Politiker und fragwürdige Freunde aus dem Ausland.
Träger des Bundesverdienstkreuzes waren beispielsweise Globke (Kommentator der Nürnberger Rassegesetze), Heusinger (Generalstabsoffizier bei Hitler, Koordinator der Bekämpfung Partisanenverbände), Gehlen (unter Hitler Spionagechef, später Chef des BND). Deshalb lehnten der Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann oder die Schriftsteller Heinrich Böll und Inge Deutschkron die Ehrung ab.


Konstantin Brandt

Konstantin Brandt, geboren 1947, war nach dem Abitur als Jugendfunktionär tätig und anschließend bei den bewaffneten Organen. Er gehörte eine Zeitlang dem PDS-Landesvorstand von Mecklenburg-Vorpommern an. Seit 2004 lebt er wieder in seiner Geburts- und Heimatstadt Berlin und ist publizistisch tätig; u. a. gab er »Das kleine Schwarzbuch der deutschen Sozialdemokratie« und gemeinsam mit Rainer Rupp und Karl Rehbaum ein Buch über die NATO heraus.

 

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