Die Gauklerin
Frank Schumann

Die Gauklerin

Der Fall Timoschenko

256 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.. mit zahlr. Abb.
Printausgabe vergriffen
Buch 14,95 €

ISBN 978-3-360-01842-7

eBook 7,99 €

ISBN 978-3-360-51010-5

Ex-Regierungschefs kommen hinter Gitter, wenn sie ihr Volk betrügen. Erst jüngst wurde der einstige israelische Ministerpräsident Olmert wegen Korruption zu sechs Jahren Haft verurteilt. Lasarenko, ehemals Ministerpräsident in der Ukraine, erhielt dafür in den USA neun Jahre, die er auch absaß. Seine Nachfolgerin im Amte, Julija Timoschenko, bekam 2011 von einem ordentlichen Gericht in der Ukraine sieben Jahre. Von jenen Leuten, die sich am 22. Februar 2014 in Kiew an die Macht putschten, wurde sie noch am gleichen Tage aus dem Haftkrankenhaus befreit. Auf dem Maidan drohte sie sofort mit Rache und ihrer Bewerbung als Präsidentin der Ukraine ... Allein mit diesem martialischen Auftritt machte sie sich im Westen, wo sie bis vor kurzem als Ikone der Demokratie und der Freiheit hofiert worden war, als Politikerin unmöglich. Erst jetzt!

Frank Schumann war schon zwei Jahre zuvor zu dieser Überzeugung gelangt. Er reiste – unzufrieden mit der einseitigen Darstellung von Timoschenko in deutschen Medien – in die Ukraine und machte sich selbst ein Bild. Er traf sich vor Ort mit Richtern, Staatsanwälten, Ermittlern, Häftlingen, Medizinern, Parlamentariern und anderen Zeitzeugen. In seinem Buch zeichnete er eine völlig andere Timoschenko, als in der deutschen Öffentlichkeit damals bekannt war. Inzwischen bestätigen Timoschenkos Auftritte, dass dieses Bild zutraf: Sie ist eine ehrgeizige, skrupellose, selbstsüchtige Politikerin ohne Augenmaß und mit hoher krimineller Energie, der man besser kein Amt anvertraut. Die aktuellen Probleme in der Ukraine sind von ihr mit verursacht, wie die Lektüre dieses Buches erschreckend deutlich macht.


Frank Schumann

Frank Schumann, 1951 in Torgau an der Elbe geboren, arbeitet als Publizist und Verleger in Berlin. Er gründete mit 40 den Verlag edition ost und verlegte u.a. Ulbricht, Honecker, Krenz, Mies. Er sprach als einziger deutscher Journalist rund 40 Stunden mit Margot Honecker. Das Interviewbuch »Zur Volksbildung« wie auch Erich Honeckers »Letzte Aufzeichnungen. Für Margot« platzierten sich im Frühjahr 2012 in allen wichtigen Bestsellerlisten.

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