Der Kollaborateur aus dem Osten
Klaus Huhn

Der Kollaborateur aus dem Osten

128 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
sofort lieferbar
Buch 9,95 €

ISBN 978-3-360-02038-3

in den Warenkorb

Der Chefunterhändler der DDR, Günter Krause, fertigte 1990 mit den Einigungsverträgen den Totenschein des Landes aus, in dem er einst geboren wurde, studierte und promovierte. Der Professor und Parvenü aus Wismar wurde dafür mit dem Amt eines Bundesministers belohnt. Doch er ließ vom Zocken nicht, als er in der Bundesliga spielte. "Seit seinem Rücktritt 1993 hat sich Krause, der nach zahlreichen Affären über eine vom Arbeitsamt subventionierte Putzfrau stolperte, als Unternehmer versucht. Nicht sonderlich erfolgreich. Er hinterließ Schulden in Millionenhöhe und ist seit März 2009 rechtskräftig wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung verurteilt", hieß es im Spiegel.


Klaus Huhn

Klaus Huhn, geboren 1928 in Berlin, ist seit 1945 publizistisch tätig. Er gehörte zur Gründergeneration des Neuen Deutschland und war bis 1990 dort tätig, 38 Jahre als dessen Sportchef. Er berichtete von 17 Olympischen Spielen und wurde vom Internationalen Olympischen Komitee 1988 mit dem Journalistenpreis ausgezeichnet. Er erwarb sich auch international Ansehen und wurde 17 Jahre lang bis 1993 in den Vorstand des Europäischen Sportjournalistenverbandes (UEPS) gewählt, wo er als Generalsekretär tätig war. Nach seinem Ausscheiden aus dem ND gründete er den Spotless-Verlag, bei dem inzwischen weit über 200 Bücher erschienen, darunter nicht wenige von ihm selbst. Klaus Huhn verstarb 2017 in Berlin.

* Alle Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten