1813
Kurt Pätzold

1813

Der Krieg und sein Nachleben

152 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, brosch.
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Buch 12,99 €

ISBN 978-3-89793-185-5

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In diesem Jahr »feiert« halb Europa die 200. Wiederkehr der sogenannten Völkerschlacht bei Leipzig. Von allen nachfolgenden deutschen Staaten, die DDR eingeschlossen, wurde der kollektive Sieg über Napoleons Truppen als Symbol der Einheit, des Fortschritts und des nationalen Patriotismus gefeiert. An diesem Traditionsbild wird unverdrossen festgehalten. Und niemand fragt sich, was sich 1845 der 20-jährige Friedrich Engels fragte: »Wäre der Krieg gegen Napoleon wirklich ein Krieg der Freiheit gegen den Despotismus gewesen, so hätte er zur Folge gehabt, dass alle die Nationen, die Napoleon unterworfen hatte, nach seinem Sturz ihre Prinzipien proklamiert und die Segnungen der Gleichheit genossen haben würden. Das Gegenteil war aber der Fall.« 
Der Historiker Pätzold untersucht den zwiespältigen Umgang mit einem Vorgang und dessen Rezeption in Vergangenheit und Gegenwart.

Kurt Pätzold

Kurt Pätzold (1930–2016) war einer der bekanntesten deutschen Faschismusforscher. Seine Habilitationsarbeit schrieb er 1973 über »Antisemitismus und Judenverfolgung«. Seither publizierte er zahlreiche Werke, die sich mit dem Nazireich und dessen Personal beschäftigten. Und er war beteiligt an Büchern, die den Krieg gegen die Sowjetunion behandelten, etwa »Der Fall Barbarossa. Der Krieg gegen die Sowjetunion in unbekannten Bildern« (Das Neue Berlin, 2011).

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