Walter Ulbricht
Egon Krenz (Hrsg.), Walter Ulbricht

Walter Ulbricht

Herausgegeben von Egon Krenz

608 Seiten, 16,5 x 22,5 cm, geb. mit Schutzumschlag, mit Abb.
Printausgabe vergriffen
Buch 24,99 €

ISBN 978-3-360-02160-1

eBook 14,99 €

ISBN 978-3-360-50043-4

Walter Ulbricht kam aus SPD und Arbeiterbewegung, gehörte zu den KPD-Gründern, war Abgeordneter des Reichstags, Widerstandskämpfer gegen Hitler, Emigrant, nach der Befreiung SED- und DDR-Mitbegründer; mehr als 20 Jahre bestimmte er wesentlich die Geschicke des ersten sozialistischen deutschen Staats.
Egon Krenz, nach Honecker der zweite Nachfolger Ulbrichts, hat sich mit historischem Sinn der anspruchsvollen Aufgabe unterzogen, Zeugnisse zu Leben und Werk seines Vorgängers zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Walter Ulbricht erscheint hier in Erinnerung und Urteil von Weggefährten und Zeitgenossen ebenso wie von Historikern der Gegenwart. Die Autoren, großenteils noch persönlich mit Ulbricht bekannt, schildern Erlebnisse und Eindrücke. Wissenschaftler und Schriftsteller analysieren Ulbrichts Politik, seine Leistungen und Wirkungen.


Egon Krenz

Egon Krenz, geboren 1937, Schlosserlehre und Lehrerausbildung. Nach Besuch der Parteihochschule in Moskau von 1964 bis 1967 wurde er Vorsitzender der Pionierorganisation und war von 1974 bis 1983 FDJ-Chef. Im Herbst 1989 wurde er Nachfolger Erich Honeckers als Generalsekretär des ZK der SED und Staatsratsvorsitzender. 1997 wurde er wegen der Todesschüsse an der deutsch-deutschen Grenze zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Heute lebt er in Dierhagen.


Walter Ulbricht

Walter Ulbricht, geboren am 30. Juni 1893 in Leipzig. Tischlerlehre, politische Arbeit in der SPD, dann KPD. 1926-29 Abgeordneter des Sächsischen Landtages, seit 1928 des Reichstages, seit 1929 Mitglied der KP-Führung. Emigration 1933. Im Moskauer Exil wuchs Ulbricht zum »starken Mann« in der Parteispitze. Rückkehr nach Deutschland 1945 als Leiter der sogen. Initiativgruppe des ZK der KPD. Unter seiner Federführung erfolgte die Vereinigung von KPD und SPD zur SED (1946), deren Generalsekretär, Erster Sekretär bzw. Ehrenvorsitzender er bis zu seinem Tod 1973 war. Als Staatsratsvorsitzender - in der Nachfolge des Präsidenten Wilhelm Pieck - war er bis 1971 Staatsoberhaupt der DDR. Walter Ulbricht lebte seit 1935 mit Lotte Kühn zusammen, sie heirateten 1951.

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